Über die konkreten Auswirkungen aufklärerischer Ideen und Reformen auf die Lebenswelten und den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen und einzelner Personen im 18. Jahrhundert erfahren wir wenig, wenn diese nur als Objekte volksaufklärerischer Bemühungen in den Fokus der Geschichtswissenschaft geraten. Die Beiträge dieses E-Books geben daher Einblicke in die Wahrnehmungen und Deutungen der Aufklärung aus der Perspektive von "Betroffenen". Die Fokussierung auf die lebensweltliche Relevanz aufklärerischer Ideen in Norddeutschland und Dänemark bringt dabei auch gängige Vorstellungen von den Akteuren der Bewegung ins Wanken. In ihrer Gesamtheit zeigen die Studien, wie nicht nur philosophierende Dichter, bürgerliche Publizisten und politische Reformer im Sinne ihrer Vorstellung von Aufklärung tätig wurden, sondern auch Bauern, Dorfbewohner und einfache Pastoren als reflektierende Akteure auftraten und sich in verschiedenster Weise zu den Ideen der Aufklärung verhielten.
Die Bedeutung von zivilem Engagement und institutioneller Verantwortung in demokratischen Gesellschaften aus geschichts- und archivwissenschaftlicher Perspektive.Der Band »Demokratie in Bewegung« beleuchtet aus geschichts- und archivwissenschaftlicher Perspektive die Bedeutung von zivilem Engagement und institutioneller Verantwortung in demokratischen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart. Anlass zu der Publikation gab der 65. Geburtstag von Rainer Hering, der sich als Historiker und Archivar nachhaltig für eine solche vielfältige, demokratische Gesellschaft und lebendige demokratische Strukturen eingesetzt hat. Den Forschungsschwerpunkten des Jubilars entsprechend, enthält der Band Beiträge zu Aspekten der Kirchengeschichte, der (politischen) Bildungsgeschichte, der Archiv- und Bibliothekswissenschaft, der norddeutschen Geschichte, der Geschichte des Nationalsozialismus und der Antisemitismusforschung sowie der Politik- und Gesellschaftsgeschichte. In innovativen, bisher nicht publizierten Beiträgen wird unter anderem der Frage nachgegangen, welche Mitwirkungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten rechtlich schlechter gestellte Personen zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen sozialen Kontexten hatten. Weitere Beiträge beleuchten die Bedeutung historisch-politischer Bildung für die Stabilisierung demokratischer Stukturen sowie die Funktion von Archiven, Bibliotheken und Denkmälern in demokratischen Gesellschaften.
Über die konkreten Auswirkungen aufklärerischer Ideen und Reformen auf die Lebenswelten und den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen und einzelner Personen im 18. Jahrhundert erfahren wir wenig, wenn diese nur als Objekte volksaufklärerischer Bemühungen in den Fokus der Geschichtswissenschaft geraten. Die Beiträge dieses E-Books geben daher Einblicke in die Wahrnehmungen und Deutungen der Aufklärung aus der Perspektive von "Betroffenen". Die Fokussierung auf die lebensweltliche Relevanz aufklärerischer Ideen in Norddeutschland und Dänemark bringt dabei auch gängige Vorstellungen von den Akteuren der Bewegung ins Wanken. In ihrer Gesamtheit zeigen die Studien, wie nicht nur philosophierende Dichter, bürgerliche Publizisten und politische Reformer im Sinne ihrer Vorstellung von Aufklärung tätig wurden, sondern auch Bauern, Dorfbewohner und einfache Pastoren als reflektierende Akteure auftraten und sich in verschiedenster Weise zu den Ideen der Aufklärung verhielten.
Die Bedeutung von zivilem Engagement und institutioneller Verantwortung in demokratischen Gesellschaften aus geschichts- und archivwissenschaftlicher Perspektive.Der Band »Demokratie in Bewegung« beleuchtet aus geschichts- und archivwissenschaftlicher Perspektive die Bedeutung von zivilem Engagement und institutioneller Verantwortung in demokratischen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart. Anlass zu der Publikation gab der 65. Geburtstag von Rainer Hering, der sich als Historiker und Archivar nachhaltig für eine solche vielfältige, demokratische Gesellschaft und lebendige demokratische Strukturen eingesetzt hat. Den Forschungsschwerpunkten des Jubilars entsprechend, enthält der Band Beiträge zu Aspekten der Kirchengeschichte, der (politischen) Bildungsgeschichte, der Archiv- und Bibliothekswissenschaft, der norddeutschen Geschichte, der Geschichte des Nationalsozialismus und der Antisemitismusforschung sowie der Politik- und Gesellschaftsgeschichte. In innovativen, bisher nicht publizierten Beiträgen wird unter anderem der Frage nachgegangen, welche Mitwirkungs- und Durchsetzungsmöglichkeiten rechtlich schlechter gestellte Personen zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen sozialen Kontexten hatten. Weitere Beiträge beleuchten die Bedeutung historisch-politischer Bildung für die Stabilisierung demokratischer Stukturen sowie die Funktion von Archiven, Bibliotheken und Denkmälern in demokratischen Gesellschaften.