Ozkan Ezli – författare
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In Zeiten transkultureller Bewegungen erweist sich die Literatur, die sich aus verschiedenen Gründen nicht in nationale Grenzen einpassen lässt, als ein zentrales Untersuchungsfeld: Kulturelle Veränderungen, die durch Migration von Menschen, Ideen, Waren und Sprachen entstehen, lassen sich hier auf eine umfassende Weise analysieren.In aktuellen Fallstudien untersuchen die Beiträge dieses Bandes unter anderem kulturelle Grenzziehungen in muslimischen bzw. türkischen Gemeinschaften und setzen sich dabei mit dem neuen »Zwang zur Kultur« auseinander. Daran anschließend wird der Begriff »Weltliteratur« auf seine Brauchbarkeit in diesen Kontexten untersucht, insbesondere im Hinblick auf nicht-europäische, etwa afrikanische Repräsentationsmodelle von Literatur.Einzelanalysen von Filmen und literarischen Texten zeigen, dass die so genannte Migrationsliteratur eine ästhetische Reflexion auf kulturelle Integration einerseits, aber auch auf verschiedene Formen von sozialer, individueller und sprachlicher Desintegration andererseits ist.Der Band wird ergänzt durch zwei Interviews mit Ilja Trojanow und Feridun Zaimoglu.
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Fatih Akins Film »Auf der anderen Seite« erzählt die Geschichte von sechs Figuren, deren kultureller und nationaler Hintergrund sich vom Deutsch-Türkischen über das Türkisch-Türkische bis zum Deutsch-Deutschen erstreckt.Trotz dieser biographisch bedingten Disposition, die Migration, Familie, Nation und Kultur bündelt, geht es in Akins Film weder um einen Kulturdialog noch um einen Kulturkonflikt. Kultur wird hier vielmehr von einer Unbestimmtheit getragen, die moderne und vormoderne Vorstellungen von Kultur in Relation setzt und sie dadurch zum Ereignis macht. An die Stelle der bestimmten Kultur tritt ein Möglichkeitsraum, der Nation, Kultur, Lokalität und Globalität in neue Verhältnisse setzt. Diesem Raum widmen sich die Beiträge des Bandes aus der Film-, Literaturwissenschaft, der Soziologie, der Filmkritik und der Literatur.
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Ist Assimilation ein »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« (Erdogan) oder droht sich Deutschland ohne sie abzuschaffen (Sarrazin)? Den hitzigen Debatten über Assimilation, Integration und Diversität liegt die Frage zugrunde, ob politische, soziale und kulturelle Integration auf kultureller Einheit oder auf Pluralität begründet werden kann und sollte.Der Band stellt diese Konzepte nach neuestem Forschungsstand vor. Analysen zu verschiedenen Schauplätzen der Debatte - von der Deutschen Islamkonferenz über Verhandlungen von Assimilation und Diversität in Literatur und Film bis zum Terrorismus in England - und historische Perspektiven zeigen, wie die Integrationsfrage die Selbstdefinition moderner Gesellschaften in ihrem Kern trifft.