Rudolf Schlogl – författare
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Europas Christentum im Kampf gegen die Zumutungen der Moderne.Der Auftritt der bürgerlichen Gesellschaft auf Europas Bühne brachte große Unruhe, das Christentum wollte Heilmittel gegen die Zumutungen der Moderne sein. Doch das umgehende Gespenst der Säkularisierung war aber nicht mehr zu bannen. Religion allgemein, das Christentum speziell wurde nun als vergänglich angesehen; sie musste sich neu bestimmen. Die Geschichte dieser weitreichenden Umwälzung schreibt der renommierte Neuzeithistoriker Rudolf Schlögl anschaulich und kompetent.
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PDF, Tyska, 2016651 kr
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Die Auffassung, dass gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich durch Krisen geprägt werden und dass die Wiederkehr von Krisen eine konstitutive Dimension von Geschichte ist, ist kennzeichnend für die Selbstwahrnehmung moderner Gesellschaften. Diese in hohem Maße kontingente Entwicklung zeichnen die Beiträge dieses Bandes nach. Sie situieren die ›Erfindung der Krise‹ als Form der gesellschaftlichen Selbstwahrnehmung innerhalb unterschiedlicher historischer Kontexte und spüren der Anwendung und Verbreitung von Krisendispositiven in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Konstellationen innerhalb von West-, Mittel-, Süd- und Osteuropa nach. Hierdurch trägt der Band bei zu einer konsequenten Historisierung von Krise bei.
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PDF, Tyska, 2019356 kr
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Wenn eine große Zahl von Menschen an einem Ort zusammenkommt, kann dies zufällig oder beiläufig geschehen wie in den Einkaufsstraßen der globalen Metropolen. Folgen solche Agglomerationen politischen Impulsen, dann kann man in Anlehnung an den Historiker Georges Lefebvre (1874–1959) bereits von einer Art "Versammlung" (rassemblement) sprechen, die wenigstens basale Formen der Verfasstheit aufzuweisen pflegt.Wie in Jenseits der Ordnung? anhand von Beispielen aus dem gesamten europäischen Raum erörtert wird, war dies in der Frühen Neuzeit kaum anders. Auf der einen Seite erfüllte die Menge zu dieser Zeit eine konstitutionelle Funktion, indem sie im Rahmen ritueller und zeremonieller Formen dazu beitrug, die normativen Grundlagen der Vergemeinschaftung immer wieder zur Anschauung zu bringen und damit auch performativ zu befestigen. Dem entsprach eine politische Epistemologie, die sich lange auf die Evidenz organologischer Körperbilder und Metaphern stützte. Auf der anderen Seite war die Frühe Neuzeit auch eine Epoche, die von zahllosen kollektiven Protesten geprägt war, durch die Konflikte und soziale Spannungen prozessiert wurden.Orientiert an den Kategorien Gewalt, Verkörperungen und Steuerung bewegen sich die Beiträge des Bands in dem damit umrissenen Spannungsfeld. Konzeptuell schließt er einerseits an Debatten an, die sich in den letzten Jahren um die Relevanz von Schwärmen, Meuten oder Multitudes herum entfaltet haben. Andererseits geht es ihm darum, diese Debatten teils zu historisieren, teils mit historischer Tiefenschärfe auszustatten.