Inwiefern stellt Inklusion eine Herausforderung für die Schulsozialarbeit dar? Welche Aufgaben hat die Schulsozialarbeit in diesem Kontext? Welchen konkreten Beitrag können die schulischen Akteure für die Gestaltung eines inklusiven Schulsystems leisten?Das Werkbuch »Schulsozialarbeit inklusive« stellt an zahlreichen Fällen und Materialien vor, was Schulsozialarbeit im Rahmen von Inklusion bedeutet und gibt Anregungen und Anstöße für die pädagogische Arbeit. Die Autorinnen fassen das Verständnis von Inklusion kompakt zusammen und beschreiben die Herausforderungen für die Schulsozialarbeit. Sowohl für das Selbststudium als auch für die Gruppen- bzw. Teamarbeit in der schulischen Praxis und die Aus- und Weiterbildung liefert das Buch differenzierte Inhalte mit entsprechenden Themen, Fragestellungen, Reflexionshilfen, Methodentipps, Aufgaben und Literaturverweisen.
Sabrina Volk greift mit dem Genre der Erziehungsratgeber ein für die Erziehungswissenschaft und Geschichte der Erziehung relevantes Thema auf. Sie diskutiert Elternratgeber der Weimarer Republik systematisch unter der Perspektive von Wissensordnungen, um so den Transfer von Wissen zwischen fachlich-öffentlichen und privaten Erziehungs- und Bildungsdiskursen zu untersuchen. Die Autorin zeichnet zum einen ein differenziertes Bild der Erziehungsvorstellungen und legt zum anderen aus Sicht der Erziehungsratgeber eine geistige Milieustudie der Weimarer Republik vor, die viel über Ideen zum persönlichen Leben in der Zeit aussagt und auch die Vermittlungsformen zwischen Öffentlichem und Privatem charakterisiert. Trotz aller Reformbewegungen und politischen Widersprüche der Zeit dominiert in der Elternratgeberliteratur die autoritäre, bürgerliche Kleinfamilie, die in keiner Form als Ort der politischen Sozialisation moderner Demokratie gesehen wird.
Sabrina Volk greift mit dem Genre der Erziehungsratgeber ein für die Erziehungswissenschaft und Geschichte der Erziehung relevantes Thema auf. Sie diskutiert Elternratgeber der Weimarer Republik systematisch unter der Perspektive von Wissensordnungen, um so den Transfer von Wissen zwischen fachlich-öffentlichen und privaten Erziehungs- und Bildungsdiskursen zu untersuchen. Die Autorin zeichnet zum einen ein differenziertes Bild der Erziehungsvorstellungen und legt zum anderen aus Sicht der Erziehungsratgeber eine geistige Milieustudie der Weimarer Republik vor, die viel über Ideen zum persönlichen Leben in der Zeit aussagt und auch die Vermittlungsformen zwischen Öffentlichem und Privatem charakterisiert. Trotz aller Reformbewegungen und politischen Widersprüche der Zeit dominiert in der Elternratgeberliteratur die autoritäre, bürgerliche Kleinfamilie, die in keiner Form als Ort der politischen Sozialisation moderner Demokratie gesehen wird.