Thomas Czerner – författare
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Inbunden, Latin, 2022
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Der sechste Band der Iberia Pontificia erschließt in gut 400 kommentierten Regesten die Papstbeziehungen der nordöstlichen spanischen Bistümer Pamplona, Calahorra und Tarazona bis zum Jahr 1198. Die in den Königreichen von Navarra und Aragón gelegenen Bistümer waren allesamt Suffragane der Kirchprovinz Tarragona. Pamplona überstand die Umwälzungen während der Eroberung des Westgotenreiches weitgehend unbeschadet, während Calahorra 1045 und Tarazona 1119 im Zuge der Reconquista restituiert wurden. Gegliedert nach Empfängerinstitutionen, erfasst der Band alle Papstkontakte im Gebiet der drei Diözesen und schließt dabei auch Kontakte zu päpstlichen Legaten und delegierten Richtern mit ein. Neben den seit dem 11. Jahrhundert bestehenden regelmäßigen Beziehungen der Bischöfe nach Rom spielten noch eine Reihe bedeutender Klöster wie San Millán de la Cogolla, San Salvador de Leire, Santa María la Real de Fitero oder Santa María de Roncesvalles eine wichtige Rolle für die Kirchenpolitik der Region. Wie bei den anderen Bänden der Reihe bietet auch dieser Band Nachweise der archivalischen und historiographischen Überlieferung, bibliographische Angaben zu den Empfängerinstitutionen sowie historische Einführungen.
Del 324 - Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
'Leve getruve frunde'
Inbunden, Tyska, 2026
376 kr
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Briefbucher als serielle Schlusselzeugnisse fur die Diplomatie und Auenbeziehungen norddeutscher Stadte im Spatmittelalter am Beispiel der Stadte Braunschweig und Hildesheim. Leve getruve frunde , liebe getreue Freunde mit diesen Worten beginnen zahlreiche Briefe, welche die Rate norddeutscher Stadte im spaten Mittelalter einander wechselseitig zuschickten. Aufbewahrt wurden die jeweils ausgehenden Schreiben in sogenannten Briefbuchern, die einen interessanten und umfassenden Einblick in die stadtischen Au enbeziehungen zu dieser Zeit bieten. Tatsachlich bilden die in den Briefbuchern bewahrten Stucke die gesamte Bandbreite stadtischer Diplomatie ab: von der Korrespondenz innerhalb der gro en Bundnisse wie dem Sachsischen Stadtebund oder der Hanse uber Konflikte mit dem Landesherren bis hin zu kleineren Handelsstreitigkeiten und Vermittlung in Rechtsstreitigkeiten zwischen einzelnen Burgern. Die in den Stadtarchiven von Braunschweig und Hildesheim uberlieferten Briefbucher im Besonderen, welche hier im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, erlauben dabei nicht nur einen Einblick in die Geschicke und das pralle Leben dieser beiden Stadte wahrend der zweiten Halfte des 15. Jahrhunderts, sondern daruber hinaus auch einen Vergleich zwischen zwei bedeutenden norddeutschen Kommunen.