Häftad, Tyska, 2003
346 kr
Tillfälligt slut
Der Band beschreibt den Wandel musikästhetischer Positionen und des musikdramatischen Geschehens in jenen brÃ"chigen und experimentierfreudigen Jahrzehnten der Erstarkung des BÃ"rgertums und einer nationalen Selbstfindung. Die Konzentration von Geistesgrößen, Literaten und KÃ"nstlern um 1800 im Umkreis von Weimar und der Universität Jena bedeutete heftige und auch kontrovers gefÃ"hrte Diskussionen in den Salons und Zirkeln, die sich regelmäßig zum Gedankenaustausch trafen. Dies war der Nährboden fÃ"r Experimente, die auch die Gebiete des dramma per musica, der Oper bzw. des Singspiels wie des Schauspiels und der mit Fragen der Musik verknÃ"pften musikästhetischen und inhaltlichen Positionen betrafen. Zum letzten Mal in der Geistesgeschichte kam es in jenen Jahrzehnten zu einem fruchtbringenden Dialog zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, und damit Ã"bernahmen Weimar und bedingt auch Jena Rollen, wie sie sonst nur die Akademien Italiens innehatten.