Timo Klar – författare
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Im September des Jahres 218 v. Chr. landete zum ersten Mal ein romisches Heer unter Gnaeus Cornelius Scipio auf der Iberischen Halbinsel. Die Landung bei Emporiae an der Nordostkuste markierte den Beginn einer uber 600 Jahre andauernden Prasenz Roms in Hispanien. Im Verlauf der nachsten zweihundert Jahre wurde die Iberische Halbinsel in das Romische Reich integriert. Konzentrierte sich die romische Politik in den hispanischen Provinzen zur Zeit der romischen Republik auf die Konsolidierung des neu erworbenen Territoriums, stand in der Kaiserzeit die Urbanisierung und der verstarkte kulturelle Austausch Roms mit den lokalen Eliten im Vordergrund. In spatantiker Zeit erfuhr Hispanien durch die zunehmende Christianisierung nochmals weitreichende Veranderungen. Timo Klar zeigt am Beispiel der Romanisierung des vasconischen Stammes, der im Norden Hispaniens siedelte, wie sich der Eingliederungsprozess in das romische Herrschaftssystem gestaltete. Daruber hinaus kann er nachweisen, dass es den Vasconen durch ihre Interaktion mit Rom offenbar gelang, eine Sonderstellung im Norden Hispaniens einzunehmen.
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Die Ernahrung in der Antike war vielfaltig, regional verschieden und von der beginnenden Eisenzeit (ca. 1.000 v. Chr.) bis in die Spatantike (ca. 500 n. Chr.) sowohl erstaunlich stabil als auch neuen Einflussen wie exotischen Gewurzen aus dem Fernhandel und sich andernden, religios motivierten Haltungen zu Essen und Gemeinschaft ausgesetzt. Wer a welche Nahrung? Welche ist die richtige, welche die beste Ernahrung? Und wer konnte sich welche Speisen leisten? Gab es Speiseverbote? Wie diskutierten die Menschen der Antike, welches Essverhalten fur welchen Tischgenossen "e;standesgema "e; sei? Und was verraten uns gemeinsame Mahlzeiten uber die antike Esskultur und ihre gemeinschaftsstiftende Wirkung? Indem die Autorinnen und Autoren der Leitfrage nachgehen, wie Ernahrungsweisen einen Spiegel der Gesellschaft darstellen, beweisen sie, dass die Ernahrung der Antike und die antiken Ernahrungsdiskurse uns im 21. Jahrhundert noch viel zu sagen haben.