Travis Puhl – författare
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PDF, Tyska, 2021166 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Universitat des Saarlandes (Institut fur Kunstgeschichte), Veranstaltung: Proseminar Pflanzen im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit befasst sich primar mit Konrad von Megenbergs "e;Buch der Natur"e; und der im Werk enthaltenen Krauterforschung; sie geht also der Frage nach, wie Megenberg Krauterforschung betrieb und wie er diese textuell sowie auch bildlich umsetzte - das Letztere wird kunstgeschichtlich analysiert. Auerdem wird ein Aufrollen der Mediengeschichte des Buches geboten, ebenso eine Darlegung der Inkunabelkunde und ein Vergleich anhand zweier weiterer mittelalterlicher Krauterbuchautoren: Albertus Magnus und Hildegard von Bingen. Als Ausblick wird der Krautergarten im Klostergarten des Mittelalters thematisiert.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes (FR Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Erzahlen in Theorie und Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden die kompositorischen Werkzeuge zur Vermittlung der Identitat-Motivik in Frischs "e;Mein Name sei Gantenbein"e; und Scorseses "e;Taxidriver"e; beleuchtet. Die Motivik oder Thematik der Identitat, sei es die Suche nach dieser, das Aufzeigen ihrer Zerrissenheit in Form eines fiktiven Ichs, welches sich gesellschaftlich distanzieren mochte, dieses aber nicht kann, die Darstellung einer Identitatsveranderung oder etwa eine Annexion vieler Identitaten findet sich durchaus in der Literatur. Wenn man die Frage nach der Identitat als literarischen Topos nennt, so muss man unweigerlich auch Max Frisch nennen, welcher mit Werken wie "e;Homo Faber"e; oder "e;Stiller"e; Identitat als etwas Variables, Ungleichma iges erortert und letztlich postuliert. Jedoch verfasste Max Frisch 1964 einen weiteren Roman, der sich mit der Frage nach der Identitat befasst: Mein Name sei Gantenbein. Wie Max Frisch mit literarischen, also erzahltheoretischen Mitteln versucht, diese Ich-Findung darzustellen, soll als ein Teil dieser Ausarbeitung herausgestellt werden. Blickt man medienwissenschaftlich auf die aktuelle Zeit, so sto t man neben dem Medium der Literatur hier konkret das Buch auch auf das Medium des Films. Diese, noch relativ neue Kunstform, wenn man diese mit der der Literatur vergleicht, weist ebenso die Thematik der Identitatsfrage auf. Wolfgang M. Schmitt, ein zeitgenossischer offentlicher Intellektueller und Filmkritiker, der Filme auf ideologiekritische Inhalte pruft und diese Inhalte erortert, spricht zwei mogliche Ausgange einer Ich-Krise an: zum einen die Moglichkeit, einen Ausweg aus der misslichen Lage zu finden, zum anderen die Ich-Zerstorung, also der Akt des Selbstmords. Wie Scorsese diese zu Frischs Werken ahnliche Thematik der Identitat filmisch darstellt, soll ebenfalls hier erlautert werden.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes (FR Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Familie in der Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung legt ihren Schwerpunkt auf die Untersuchung der Darstellung des literarischen Familienvaters, genauer: ob diese Rolle auf einem alteingesessenen, durch gesellschaftlich-soziologische Voreinstellungen beruhenden System aufbaut und dieses vervollstandigt bzw. fortfuhrt oder ob jenem System eine Entsagung ausgesprochen und der Versuch, einen emanzipatorischen Entwurf eines literarischen Vaters zu gestalten, unternommen wird. Man kann an dieser Stelle aus einem bestimmten Grund nur von einem Versuch sprechen: Die feministische Literaturwissenschaft sowie auch die literarischen Gender Studies sind erst im spaten 20. Jh. im Diskurs aufgenommen wurden. Au erwissenschaftliche feministische Tendenzen gab es zwar schon 100 Jahre zuvor, jedoch wurden diesen keine Plattform geboten, wie es 1970/1980 moglich war. Die zu besprechenden Werke sind jedoch entweder vor den ersten offentlichen Feminismus-Ansatzen, also vor ca. 1870, oder wahrend dieses Aufkommens geschrieben worden. Somit war die Gesellschaft noch keine transparente, wie sie heute oder auch schon zu Teilen 1970 es war vor allem nicht gegenuber Denkweisen, die eine patriarchalische Struktur in Frage stellen wurden. Als reprasentatives Werk fur die Empfindsamkeit wird Mi Sara Sampson von G. E. Lessing, als reprasentatives Werk fur den Naturalismus wird Holz und Schlafs "e;Die Familie Selicke"e; unter folgenden Aspekten analysiert: die Inszenierung des Familienvaters vor dem Hintergrund historisch-familialer & epochal-literarischer Aspekte und ein numerischer Vergleich: Dominanz oder Subordination der Vater-Figur im Vergleich zur Mutter-Figur mit der Frage "e;Wer stirbt?"e; und der Frage nach der poetischen Gerechtigkeit.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat des Saarlandes, Veranstaltung: Hauptseminar Der junge Goethe, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon Ende des 18. Jahrhunderts wird die Thematik des Zusammenspiels von Patriarchat und Kapitalismus als konvergente Ideologie der Ungleichberechtigung der Frau in der literarischen Kunst sichtbar. Genauer: Goethes "e;Clavigo"e;, 1774 publiziert, thematisiert diese Thematik prototypisch. Doch wie kann diese Ideologie literarisch so umgesetzt werden, dass sie neben viel anderem Text auffallt, sichtbar wird? Ziel dieser Arbeit ist es, jener Frage nachzugehen und diese nach folgenden Schritten zu beantworten: Zuerst werden anhand eines Theorieteils systemtheoretische Grundlagen zu Patriarchat, Mannlichkeit und Fragilitat, Prakapitalismus und dessen Ideologie des Habens, nach Erich Fromm, dargelegt. Nach einem Modell von R. W. Connell und z. T. auch von J. Halberstam wird eine Moglichkeit zur Bestimmung des Grads sozialer Mannlichkeit angewendet; im Anwendungsteil wird hieran aber auch Kritik aufgezeigt und versucht, weitere Moglichkeiten/Kriterien zur Bestimmung des Grads der sozialen Mannlichkeit anzufuhren. Im zweiten Teil der Ausarbeitung wird sich mit der textuellen Anwendung der Theorie befasst: Anhand der beiden Figuren Joseph Clavigo und Marie Beaumarchais wird versucht, die genannte patriarchalisch-prakapitalistisch Ideologie im Stuck aufzuzeigen und diese als Ursache fur Figurenbeziehungen oder werkstrukturelle Ablaufe zu betrachten, wie z. B. ein Figurentod so die These. Hier werden u. a. der Warencharakter und die Fragilitat der Marie Beaumarchais analysiert, aber auch der Grad der sozialen Mannlichkeit Clavigos.
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PDF, Tyska, 2022225 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,7, Universitat des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was Raume oder was Orte per geisteswissenschaftlicher Definition sind, haben de Certeau und Foucault im vergangenen Jahrhundert erlautert und dargelegt. Ebenso gibt es Geschlechtertheorien fur die Literatur des Mittelalters - Lyrik, hofischer Roman, Minnesang etc. pp. Jene Ausarbeitung folgt dem Ziel, zu erforschen, ob es eine Art geschlechterspezifische Raumtheorie gibt, die man fur die Literatur des Mittelalters anwenden kann.
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PDF, Tyska, 2023224 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat des Saarlandes, Veranstaltung: Hauptseminar Theodor Fontane, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine mogliche Frage, die sich eroffnet, ware, wie und in welchem Mae gender-Rollen verandert, gesprengt oder reformuliert werden - und ob sie dies uberhaupt konnen. Jene Rollen finden sich auch in Fontanes Erzahlung Schach von Wuthenow - und zwar anhand der Figuren der Victoire von Carayon sowie von der titelgebenden Figur Schach von Wuthenow selbst. Es soll furderhin sich explizit mit der Rolle der Figur des Schachs von Wuthenow auseinandergesetzt werden und wie Schach seine Rolle eben verandert, sprengt, reformuliert oder in ihr verharrt. Als Einleitung soll zuerst die Gesellschaft des 18. und 19. Jahrhundert betrachtet werden. Folgend soll sich mit der Asthetik als ideellem Wert nach Domenico Mugniolo auseinandergesetzt werden, welcher die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts als eine mannlich schone Gesellschaft betitelt. Anschlie end soll der Suizid generell bzw. der Suizid des Schachs erforscht werden. Hierbei werden Ideen wie die der Unmannlichkeit des Suizids sowie die Ehre und Unehre des Mannes und des Verstandnisses des Ehrbegriffs im 19. Jh. generell beleuchtet und hinterfragt. Final soll sich noch mit der Institution der Ehe und der Theorie der Institution befasst werden. Hierbei soll eine Theorie der Institution nach Jeff Hearns und Sumner herangezogen werden, um die Ehe im Schach von Wuthenow zu analysieren. Der Wille zur Entsagung der Ehe seitens Schachs sowie die Erforschung der Grunde hierfur konnen auf die Rolle Schachs als zwanghaft mannliche Figur zuruckgefuhrt werden. Man konnte die Theseder Kausalitat anwenden und behaupten, dass aufgrund der zwanghaft mannlichen Rolle, die Schach all jene Dinge abverlangt, die nicht mit denen der Ehe einhergehen, die Ehe als Paradox nicht funktionieren wurde und deshalb der Suizid als einzige literarische Moglichkeit in Betracht kame. Die Ursache hierfur begrundet sich im Zwiespalt Schachs zwischen Ehre, Pflicht und Rollenerhaltung sowie Pflichtbewusstsein gegenuber der Ehe, dem Familienleben. Dieser Zwiespalt bzw. jene Dysbalance wird bis zum Ende des Werks nicht aufgelost, was in Schachs Selbstmord kurz nach der Ehe mundet.
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PDF, Tyska, 2024402 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband beinhaltet drei Hausarbeiten. In der ersten Arbeit soll anhand einer Analyse und Interpretation die Frage "e;Welche Tropen und rhetorischen Mittel nutzt Goethe in 'Willkommen und Abschied', um das standige Auf und Ab der Gefuhle darzustellen und inwiefern schlagt sich seine neue Sprache in diesem Gedicht nieder?"e; diskutiert und beantwortet werden. Die zweite Arbeit behandelt die Motive des Sturm und Drang anhand dreier Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den wiederkehrenden Motiven in den drei behandelten Werken, stellvertretend fur die Werke Goethes des Sturm und Drang. Innerhalb der wenigen Jahre, in denen die Gedichte "e;Willkommen und Abschied"e;, "e;Wandrers Sturmlied"e; und "e;Prometheus"e; entstanden, lebt der Dichter unter unterschiedlichsten Umstanden, die er in seinen Werken verarbeitet. Die letzte Hausarbeit beschaftigt sich mit dem Zusammenspiel von Patriarchat und Kapitalismus als konvergente Ideologie der Ungleichberechtigung der Frau in der literarischen Kunst. Goethes "e;Clavigo"e;, 1774 publiziert, thematisiert diese Thematik prototypisch. Zuerst werden anhand eines Theorieteils systemtheoretische Grundlagen zu Patriarchat, Mannlichkeit und Fragilitat, Prakapitalismus und dessen Ideologie des Habens, nach Erich Fromm, dargelegt. Nach einem Modell von R. W. Connell und z. T. auch von J. Halberstam wird eine Moglichkeit zur Bestimmung des Grads sozialer Mannlichkeit angewendet; im Anwendungsteil wird hieran aber auch Kritik aufgezeigt und versucht, weitere Moglichkeiten/Kriterien zur Bestimmung des Grads der sozialen Mannlichkeit anzufuhren.
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PDF, Tyska, 2024188 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes (Lehrstuhl fur Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Einfuhrungsseminar Filmwissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die vermeintlich feministische Inszenierung einer "e;Wonder Woman"e; im Jahr 2017 auf der Leinwand in Frage gestellt. Warum dies durchaus so gesehen werden kann, wird zuerst in Kapitel 2 zur Filmkonzeption dargelegt. Anschlieend soll in Kapitel 3 auf die Proxemik der Figur "e;Wonder Woman"e; und auch zum Teil "e;Steve Trevor"e; eingegangen werden, da jene, im Film mit Kameraperspektive und -sicht arbeitend, ein gender-camoufliertes Zerrbild evoziert, das die gender-theoretische Filmkonzeption an manchen Stellen tarnt, an anderen wiederum den "e;male gaze"e; erst gar nicht verbergen mochte. Gezeigt wird das exemplarisch an mehreren Filmszenen.
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PDF, Tyska, 202494 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,3, Universitat des Saarlandes, Veranstaltung: Einfuhrungsseminar Editionswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende Band 11 der Gustav Regler-Werkausgabe soll anhand des von Bodo Plachta (2009) erarbeiteten Leitfadens zur Strukturierung der Editionswissenschaft analysiert werden. Hierbei soll untersucht werden, um welchen moglichen Editionstyp es sich nach Plachta handeln konnte. Band sowie Gesamtausgabe nehmen hierzu nicht explizit Stellung, jedoch geben ebenjene Indizien, die Aufschluss daruber geben konnen, was das Editionsziel der Edierenden gewesen sein konnte. Band 11 wird zuerst strukturell analysiert; anschlie end soll das mogliche Editionsziel dargelegt werden. Zur Bestimmung des Editionstyps wird untergliedert in (a) Textkonstitution, (6) Wir kungsgeschichte, (c) Uberlieferung und (d) Texterschlie ung. Ziel der Ausarbeitung ist es, Hin weise in Band 11 zu finden, die einen Editionstyp entweder bestatigen oder ausschlie en wur den. Vorab soll angemerkt werden, dass Plachtas Kriterienkataloge zu den jeweiligen Ausgaben idealtypisch von Plachta skizziert wurden; keineswegs ist eine koharente Einheitlichkeit aller Editionstypen in jeder Ausgabe eines jeden Autors/ einer jeden Autorin gegeben - die editorische Uneinheidichkeit ist hierbei wohl der haufigere Fall (Plachta (2009)). Der plachtasche Idealtypus einer Edition, die historisch-kritische Ausgabe, soll als Vergleichsbasis dienen.
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PDF, Tyska, 2024188 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2,0, Universitat des Saarlandes, Veranstaltung: Einfuhrungsseminar Theaterwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel jener Ausarbeitung soll es sein, den "e;Clavigo"e; als historischen Stoff, uber Goethes theatralische Sendung bis hin zum Nachkriegstheater und dem Theater der Gegenwart nachvollziehen zu konnen. Wo ordnet sich Kortners "e;Clavigo"e; ein? Orientiert sich Kortner eher an Goethe oder entwirft er ein futuristisches Regietheater der spaten 60er, womoglich ganz im Sinne der 68er Bewegung? Theater-, literarhistorische sowie wirkungsgeschichtliche und rezeptionsasthetische Aspekte sollen betrachtet werden, um hinsichtlich des Konvoluts an verstreuten Informationen zur Auffuhrung ein wenig Struktur (Theorie-Teil) und theaterwissenschaftlich-interpretativen Ansatz zu bieten (Anwendungs-Teil). Fritz Kortner ist in den Nachkriegsjahren fur seine Klassikerinszenierungen bekannt geworden, so Thomas Englhart. Darunter findet sich auch Goethes "e;Clavigo"e;, der 1969 von Kortner am Hamburger Schauspielhaus inszeniert wurde. Recherchiert man in Sekundarliteratur oder betrachtet Aufnahmen Kortners und Aufnahmen uber Kortner, so fallt auf, dass der "e;Clavigo"e; die deutsche Theaterwelt nachhaltig gepragt hat: Kortners "e;Clavigo"e; wird oft genannt.
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PDF, Tyska, 2024214 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat des Saarlandes, Veranstaltung: Hauptseminar Novellen des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: "e;Der romantische Dichter, weit entfernt von der Bereitschaft, die Lebensbewegung in der ihr angemessenen Richtung zu verstehen, scheint - anders lasst sich das Marchen nicht deuten - schon die Trennung vom Ursprung als Schuld zu empfinden,"e; mit diesem Zitat beschreibt Josef Kunz pauschal die Ideologie des deutschen romantischen Dichters, fuhrt dies aber nicht genauer aus. Kunz' Zitat soll fur die folgende Analyse als Aufhanger dienen, um Ludwig Tiecks Marchennovellen unter dem Aspekt des Gedankens Kunz' zu analysieren. Der vage Begriff des Ursprungs oder der Ursprunglichkeit, dessen Trennung - so das Zitat Kunz' - eine Schuld evoziert, erfahrt eine Art Sakralisierung; es gilt, das Ursprungliche zu schutzen, so erscheint es. Dabei kann die Trennung vom Ursprung zwei verschiedene Bedeutungen aufweisen: zum einen jene, die das Ursprungliche als das Naturliche versteht (erste Bedeutung), zum anderen die Bedeutung des zuerst Dagewesenen (zweite Bedeutung). Im narratologischen Verstandnis ware letzteres ein in der Chronologie ganz am Anfang stehendes Ereignis, welches die Geschichte in eine definite Richtung lenkt. Aber an was ist dieser vage Begriff eigentlich genknupft? Die Frage impliziert schon, dass der Begriff an etwas geknupft sein muss, namlich an gewisse gesellschaftliche Vorstellungen zu einem gewissen Zeitpunkt zu einem Thema, die so und nur so als naturlich zu verstehen waren - in dem Fall zur Epoche der deutschen Romantik Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts.
Häftad, Tyska, 2025
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