Wolfgang E. Wagner – författare
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PDF, Tyska, 2019764 kr
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Der Band bietet mit einem Beitrag zur Schließung der seit dem späten Mittelalter eingerichteten Universität Erfurt 1806 eine rezeptionsgeschichtliche Studie zum Nachleben vormoderner Institutionen. In dem darauf folgenden Themenschwerpunkt zur Geschlechtergeschichte in der Moderne (19. und 20. Jahrhundert) wird ein derzeit viel diskutierter Gegenstand in sieben exemplarischen Untersuchungen vorgestellt. Über die Universitätsgeschichte hinaus bieten die Beiträge aufschlussreiche Details zu Entwicklung und Perspektiven wie auch zu Zurückweisungen weiblicher Präsenz in den Geisteswissenschaften. Auch die heutige, vielfach öffentlich ausgetragene Diskussion über Gleichstellung, Gender Mainstreaming und Diversity Management an den Universitäten und in der Wissenschaft kann aus den hier vorgestellten Forschungsergebnissen neue Einsichten über die Vorgeschichte und historische Bedingtheit heutiger Diskurse gewinnen.
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PDF, Tyska, 2021764 kr
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Der aktuelle Band des Jahrbuchs berichtet uber die jungsten Forschungen zu Formen des studentischen Protests und der Gewalt an Universitaten in Deutschland und Osterreich in der Moderne, vom 19. Jahrhundert bis zur heutigen Gegenwart. Er nimmt damit ein Thema auf, das von besonderer Brisanz in der offentlichen Diskussion ist und leistet einen wichtigen Beitrag zum gegenwartigen internationalen Diskurs uber die Rolle von Universitaten in der Gesellschaft. Die Einzelbeitrage informieren uber neue Erkenntnisse zur Methodengeschichte der historischen Forschung uber das Mittelalter, die literarische Produktion der mittelalterlichen Expertenkultur, die Forschungsgeschichte der Chemie unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen in der Neuzeit und die wenig bekannte Entwicklung einer agrarwissenschaftlichen Lehreinrichtung im 20. Jahrhundert.
764 kr
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Die beiden Einzelbeiträge des Bandes untersuchen die Diskriminierung und Exklusion in der Moderne als Thema der Universitätsgeschichte. Im Fokus des Themenschwerpunkts "Die Universität und das Politische" stehen die politischen Herausforderungen und Handlungsspielräume im 19. und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts: Prozesse der Ausgrenzung und Migration, der Studienförderung und der politischen Prägung von Universitätslandschaften werden dabei vorgestellt. Das Spannungsverhältnis von wissenschaftlichem Ethos und dem Ideal von Wissenschaftsfreiheit gegenüber den normierenden Vorgaben einer interessen- und ideologiegeleiteten Hochschulpolitik wird in einer weiten, europäisch vergleichenden Perspektive erfasst. Der Themenschwerpunkt gibt die Ergebnisse einer deutsch-französischen Tagung wieder und repräsentiert die aktuell intensivierte Wissenschaftskooperation zwischen beiden Ländern.
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PDF, Tyska, 2023688 kr
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Theorie und Praxis im Studium sind aktuelle Themen der Politik und eine Herausforderung fur die Universitaten. Wie kann das Universitatsstudium praxisnaher werden, ohne seinen wissenschaftlichen Anspruch einzuschranken? Wie ist das Verhaltnis von Studium und Ausbildung zu gestalten, damit Universitats- und Hochschulstudien den gesellschaftlichen Anforderungen an die Absolventinnen und Absolventen entsprechen? Die Autorinnen und Autoren blicken aus historischer Perspektive auf Theorie und Praxis im Studium und geben Impulse fur aktuelle Diskussionen.
Häftad, Tyska, 2025
822 kr
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PDF, Tyska, 2025688 kr
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Der aktuelle Band des Jahrbuchs zeigt gegenwartige Trends und kunftige Horizonte der Forschung zur Universitats- und Wissenschaftsgeschichte. Dazu gehoren die jungst etablierte, kulturhistorisch weit gefasste Perspektive der Wissensgeschichte, die neue Zugange zur historiographischen Uberlieferung offnet sowie die Nutzung digitaler Methoden fur die Geschichtswissenschaften und die offentliche Rezeption ihrer Forschungsergebnisse (Digital Humanities, Public History). Von weiterhin besonderer, aktueller Brisanz sind Studien zu verfolgten judischen Wissenschaftlern in der Zeit des Nationalsozialismus. Ein klassisches Thema in neuem methodischem Zuschnitt bietet der Themenschwerpunkt, dessen Beitrage den Umbruch an den Universitaten um und nach 1500 untersuchen: Im Spannungsfeld von kirchlicher Tradition, gelehrter Innovation und reformatorischem Neubeginn werden Bedeutung und Wirkung des Humanismus insbesondere am Beispiel der Universitat Erfurt dargestellt.