In unserer Gesellschaft besteht ein breiter Konsens, mehr für den Umweltschutz zu tun. Doch über die Verteilung der damit verbundenen Kosten herrscht Uneinigkeit: Niemand möchte freiwillig für den Umweltschutz zahlen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Instrumente entwickelt, von denen sich eine gerechte Verteilung dieser Kosten erhofft wird. Der vorliegende interdisziplinäre Band geht auf den 8. Deutschen Umwelt- und Infrastrukturrechtstags des Instituts für Umweltrecht der Universität Augsburg zurück und beleuchtet die neuen Maßnahmen aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive. Die Aufsätze legen die ökonomischen Grundlagen der Aufgabenfinanzierung dar und analysieren neue Steuerungsinstrumente. Weiteres Verbesserungspotential bei bestehenden Instrumenten wird aufgezeigt, und es werden Ideen für neue, innovative Instrumente präsentiert. Das Werk ist ein wichtiger Beitrag für die kommenden Debatten gerechter Kostenverteilung über den Bereich der Umweltschutzkosten hinaus.