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Philippe Robert - Bürger, Kriminalität und Staat, Häftad

Häftad, Tyska, 2005

Bürger, Kriminalität und Staat

Av Philippe Robert

Del 8 i serien Studien zur Inneren Sicherheit

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Beskrivning
Gewalt, mangelnde Sicherheit, Kriminalität - so lauten die Stichworte, die die öffentliche Debatte beherrschen: Ist der Staat nicht dabei, an Halt und Ansehen einzubüßen? Und tut sich gegenwärtig nicht ein tiefer Graben zwischen seinen Leistungen und den Erwartungen der Bürger auf? Sich bei der Auseinandersetzung um solche Fragen nur auf spektakuläre und die gerade aktuellen Erscheinungen zu beschränken, wäre allerdings viel zu einfach. Der Zerfall der Sicherheit ist eine wesentlich umfassendere Entwicklung, die einige Jahrzehnte weit zurückreicht. Die Studie geht der Genese der Unsicherheit nach und ihren Deutungsmöglichkeiten; dabei stützt sie sich auf umfangreiches Datenmaterial. Sie führt die Unsicherheit auf tiefgreifende Wandlungen von Lebensgewohnheiten und des gesellschaftlichen Beziehungsgefüges zurück. Mit ihr liegt der Entwurf einer allgemeinen Soziologie der Kriminalität und ihrer Kontrolle vor. Philippe Robert prüft zunächst, ob und in welchem Maß das Versicherungwesen und der Markt der kommerziellen Sicherheitsunternehmen die Schwächen der öffentlichen Gewalt auszugleichen vermögen. Sodann nimmt er eine sehr detaillierte Analyse der öffentlichen Sicherheitspolitik vor und arbeitet heraus, auf welche Blockaden und Hindernisse sie stößt.
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Mer om författaren

Philippe Robert ist Kriminalsoziologe und Directeur de recherche am CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique), Paris.

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"[...] eine sehr ansprechende Lekture sowohl fur diejenigen, die sich einen Uberblick uber die franzosische Kriminalpolitik verschaffen wollen, als auch fur diejenigen, die sich uber die aktuelle Situation im Handlungsfeld von Pravention und Repression verstandlich und umfassend informieren mochten." Kriminalpravention, 04/2006 "Wer sich einen differenzierten Einblick in die jungeren Entwicklungen der Kriminalpravention in Frankreich verschaffen mochte, in die Entstehung der franzosischen Polizei [...] sowie zur Logik des neuen 'Sicherheitsmarktes', der Robert zufolge freilich keine Alternative zu den gesellschaftspolitischen Moglichkeiten staatlicher Sicherheitspolitik darstellt, dem sei diese [...] Studie [...] empfohlen." KrimJ - Kriminologisches Journal, 04/2007 "[Fur den Autor] ergeben sich [...] Schlussfolgerungen, die eine sichere Gesellschaft nicht allein als Ergebnis von Sicherheits- und Kriminalpolitik sehen, sondern in einer Pravention, 'die an Substanz gewinnt, ohne ihren Ruckhalt in der Sozialpolitik einzubussen und zur situativen zu verkummern' [...]. [...] Leider geht die Sozialpolitik in Deutschland in diese, falsche Richtung. Umso wichtiger ist daher das Buch von Robert, das an Aktualitat nichts eingebusst hat." TV Diskurs, 01/2007 "Der Band ist nicht nur fur den wissenschaftlichen und sicherheitspolitischen Diskurs ein Gewinn. Er sei auch Kommunal- und Landespolitikern zur Lekture empfohlen, da er wichtige Argumente gegen die Wirksamkeit alter und neuer Strategien im offentlichen Raum bundelt und die Erosion offentlicher Sicherheit mit kritischem Blick analysiert." AKP - Fachzeitschrift fur Alternative Kommunal Politik, 01/2007 "Das ausserordentlich kluge Buch ist ein Werk uber die institutionelle und diskursive Malaise des Umgangs mit Kriminalitat. Gerade weil es in seinen differenzierten Beobachtungen und Uberlegungen deutlich macht, wie Kriminalitat ein Spiegel der Verfasstheit einer Gesellschaft und Kultur ist, ist es auch ein zeitdiagn

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