Als Leo Trotzkis Autobiografie 1929 erstmals erschien, wurde sie nicht nur als politisches Dokument, sondern auch als literarisches Meisterwerk anerkannt. Bertolt Brecht bezeichnete Trotzki in einem Gesprach mit Walter Benjamin als den groten lebenden Schriftsteller . Der renommierte Schriftsteller und Journalist Emil Ludwig schrieb im Berliner Tageblatt : Ein groer Schriftsteller hat hier sein fantastisches Leben so geschildert, dass ich nicht begreife, warum man noch immer Romane liest oder gar schreibt. Bis heute fasziniert das Buch durch seine erzahlerische Kraft, seine Portrats, seinen Witz und seine dramatische Darstellung einer Epoche von Krieg, Revolution und Exil. Trotzki schildert sein Leben nicht als private Erinnerung, sondern als Teil der groen Umwalzungen des 20. Jahrhunderts. Die Neuauflage macht ein Werk zuganglich, das Literatur, Geschichte und Politik auf einzigartige Weise verbindet.