Andreas Pretzel – författare
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PDF, Tyska, 2010111 kr
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Verfolgung, Diskriminierung und Entrechtung - auch nach dem Ende des Nationalsozialismus prägte dies den Alltag homosexueller Männer. Gleichzeitig suchten sie sich auch schon in der frühen Bundesrepublik dagegen zu wehren. Trotz der übermächtigen Allianz aus Staat und Kirche stritten sie für gesellschaftliche Anerkennung.Das Buch präsentiert neue Studien zum Schicksal Homosexueller nach dem Ende der NS-Zeit, zur Homophilenbewegung der 1950er bis hin zum Generationskonflikt am Ende der 1960er Jahre. Es wirft damit die überraschende Frage auf, ob nicht auch schon zu Beginn der 1950er Jahre eine "Bewegung" existiert hat, die in späteren Jahren wieder erstickt wurde.
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PDF, Tyska, 2011114 kr
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Walter Guttmann wurde 1928 in Duisburg geboren, die Mutter starb 1937 an Krebs, der Vater 1938 nach seiner Entlassung aus dem KZ Sachsenhausen. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder gelangte Guttmann zu einer jüdischen Familie in den Niederlanden, wurde 1943 in das niederländische KZ Westerbork deportiert, im Februar 1944 nach Bergen-Belsen überstellt. Sein jüngerer Bruder wurde aus den Niederlanden nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.1945 kehrte er zunächst in die Niederlande zurück, schloss sich der zionistischen Jugendbewegung an und ging 1959 nach Israel. Heute lebt er in einem niederländisch-israelischen Altenheims in der Nähe Tel Avivs.Guttmann erzählt seine Lebensgeschichte als Patchwork-Existenz: jüdisch, deutsch, niederländisch und israelisch. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der dieser Lebensgeschichte etwas Besonderes verleiht: Walter Guttmann ist schwul und hat schon vor seiner Deportation ins KZ Westerborg und auch im Lager homosexuelle Kontakte gehabt. Walter Guttmann wurde nicht deshalb verfolgt, ist kein "homosexueller Überlebender", aber ein jüdischer Überlebender, der am Ende zu einer Minderheit homosexueller Männer im dritten Lebensalter gehört, die gegenüber ihrem heterosexuellen Umfeld eine gewisse Offenheit erreicht haben.Walter Guttmann starb 2014.
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PDF, Tyska, 2012102 kr
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Das Jahrzehnt begann mit Rosa v. Praunheims Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers.". Es endete mit "Homolulu", einem Polit-Festival voll hochfliegender Hoffnungen in Frankfurt, und einem politischen Skandal in Bonn: Vor der Bundestagswahl stellten sich die Parteien einer Diskussion mit Schwulen und Lesben – doch die "Fundis" verdarben den "Realos" ihren Erfolg und sprengten die Veranstaltung.Der zweite Band zur Geschichte der Homosexuellen in Deutschland vergegenwärtigt ein aktionsgeladenes Jahrzehnt der westdeutschen Schwulenbewegung: Sie kämpfte für eine Befreiung der Sexualität in einer befreiten Gesellschaft, für ein neues, solidarisches Miteinander und provozierte die "spießige Öffentlichkeit". Während die politische Radikalität dieses Aufbruchs in Zeiten einer bürgerrechtlich ausgerichteten Homobewegung eher kritisch gesehen wird, werden die Zusammenhänge zwischen dem Erbe der "Bewegungsschwestern" und heutigen fortschrittlichen Ansätzen ausgelotet und aus der Perspektive einer Queer-Politik neu gewichtet.
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PDF, Tyska, 2013143 kr
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In den 70er Jahren hat sich die neue Schwulenbewegung formiert, in den 80er und 90 Jahren hat sie sich eine Infrastruktur geschaffen und wurde zugleich durch die Aidskrise zurückgeworfen. Das Waldschlösschen, schwule Buchläden, Zeitschriften und Verlage wurden gegründet, eine eigenständige Lesbenbewegung trat in Erscheinung. Auch in Gewerkschaften und Parteien organisierten sich Schwule und Lesben. Mit dem BVH und dem SVD gab es zwei konkurrierende Dachverbände. Als zentraler Konfliktpunkt kristallisierte sich die Frage heraus: Ist eine auf Gleichstellung und Integration ausgerichtete Homosexuellenpolitik der richtige Weg der Emanzipation? Oder gilt es, das "Anderssein" und die eigene Gegenkultur als provokativen Hebel zur Veränderung der Gesellschaft zu nutzen?Der dritte Band zur Geschichte der Homosexuellen in Deutschland nach 1945 widmet sich diesen Entwicklungen und bietet interessante Seitenblicke auf die Lesbenbewegung der 1980er Jahre.
Mardi Gras und Queer History Down Under
Zur Geschichte der australischen Schwulen- und Lesbenbewegung
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Tyska, 201342 kr
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Sydney, so Jan Feddersen in seinem Nachwort zu dieser Queer Lecture, habe sich in den letzten Jahren zu einem "Mekka queeren Bewusstseins" gemausert. Der australische Historiker Graham Willet stellt in seinem informativen Überblick dar, wie sich die australische Schwulen- und Lesbenbewegung entwickelt hat. Interessant sind dabei vor allem die Besonderheiten, die sich aus der Einbindung in den Britischen Commonwealth und daraus ergeben, das sich Antidiskrimierungspolitik in deutlicher Beziehung zur Politik gegenüber den Aborigines entwickelt hat: ein interessanter Blick auf eine Entwicklung fernab von Europa und den USA – nicht nur für jene, die nach "Mekka" pilgern wollen.
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PDF, Tyska, 2017155 kr
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Wie hat sich schwule Interessenpolitik seit der Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees im Jahr 1897 verändert? Was machte den Organisationsprozess von Homosexuellen zur sozialen Bewegung, und wer waren ihre Akteure? Welche Ziele wurden angestrebt, welcher Mittel bedienten sich die Aktivistinnen und was wurde erreicht? Welche Themen riefen interne Kontroversen hervor? Wie bewerten wir heute die unterschiedlichen Bewegungsformen und Politikentwürfe?Nachdem die ersten vier Bände über die "Geschichte der Homosexuellen im Nachkriegsdeutschland" sich den Berichten von Zeitzeugen widmeten, haben nun die Wissenschaftler das Wort. Dieser Sammelband enthält Beiträge von Joachim Bartholomae & Detlef Grumbach, Claudia Bruns, Jens Dobler, Norman Domeier, Sigmar Fischer, Michael Holy, Georg Klauda, Marita Keilson-Lauritz, Kirsten Plötz, Stefan Micheler, Heike Schader und Volker Woltersdorff.