Anelia Kassabova – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2023248 kr
Läs direkt efter köp
Die "L''Homme"-Ausgabe "Kinder in Heimen" reiht sich in die aktuellen kritischen Debatten zu diesem gesellschaftlich relevanten und jüngst verstärkt ins Interesse der Öffentlichkeit gerückten Thema ein. Gefragt wird etwa danach, wie sich die Leitideen der Heimerziehung entwickelten und in welcher Beziehung die Prinzipien beziehungsweise Praktiken der Sozialisation zu geschlechtsspezifischen, sozialen, religiösen und nationalen Werten und Identitäten standen. Wie wandelte sich der Begriff der Verwahrlosung, mit welchen geschlechtsspezifischen Konnotationen war er verbunden? Wer waren die Akteur*innen der sozialen Arbeit in Kinderheimen? Welche Möglichkeiten zur Selbstbestimmung hatten die Zöglinge? Diese Fragestellungen wie auch die Genese kritischer Diskurse werden für unterschiedliche räumliche und historische Kontexte und anhand vielschichtiger Quellen aus dem 19. und 20. Jahrhundert diskutiert.Aus dem Inhalt: US Indigenous Residential and Boarding Schools / Ottoman State Orphanages in the Context of the First World War / Geschlossene Einrichtungen und soziale Fürsorge für Mädchen in Bulgarien (1900–1944) / Kinder im Blick des alliierten Kindersuchdienstes / Imperiale Akteurinnen im Russländischen Imperium / Mädchenfürsorge in Deutschland (1871–1970): Anelia Kassabova im Gespräch mit Sabine Hering / Redefining and Tracing Colonial Heritage. A Location-Based Approach of Children''s Homes / Das Frauenmuseum Hittisau / Protest gegen die Streichung des Lehrstuhls für Geschlechtergeschichte an der Universität Jena"Children in Homes" is part of the critical debates on this socially important topic. How did the guiding ideas of home upbringing develop, how did change the principles and practices of socialisation in certain values and identities (gender-specific, social, religious, national); how did the concept of ''neglect''/''Verwahrlosung'' change and with which gender-specific connotations was it connected, who were the actors of social work; what possibilities of self-determination were available to the boarders/''Zoeglinge''; when and by whom were critical discourses developed, how was the sensitisation for the field of tension between institutional childcare/education and the subjectivity of the children/adolescents. The multifaceted questions are analysed from different perspectives using multi-layered sources from the 19th and 20th centuries in a broad geography.
E-bok
PDF, Tyska, 2026271 kr
Läs direkt efter köp
Im Fokus des Heftes stehen Themen und Ansätze der Disability History aus frauen-/geschlechtergeschichtlicher Sicht. Die Beiträge reichen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart und betrachten unterschiedliche nationale, kulturelle und soziale Entwicklungen in Mittel-, West- und Osteuropa. Körperliche und andere Behinderungen, etwa durch hohes Alter, werden dabei sowohl aus der Perspektive diverser Institutionen (Familien, Hospitäler, staatliche Fürsorgeinstitutionen, Gerichte etc.) als auch aus der Sicht der Betroffenen selbst untersucht – etwa in der Auseinandersetzung mit der "Krüppelbewegung" zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Österreich oder in der Analyse der "Nutzung" frühneuzeitlicher karitativer Einrichtungen durch Familien, die durch Behinderung und Armut eingeschränkt waren.Hexenverfolgung der Frühen Neuzeit / Gender, Care and State Prescriptions in Socialist Bulgaria / The (Re)Birth of Human Genetics in Post-War Hungary / Geschlecht und Behinderung in der EÖKA / Interview mit Dagmar Herzog: "Eugenische Phantasmen" / Körperliche Behinderung in Quellen der Généralité de Tours / Lucrezia Marinellas "Essortationi alle Donne" / Zur (Nicht-)Modernisierung rechtsextremer Familienbilder / Das Historikerinnentreffen in Wien 1984 als feministisches JubiläumIn this issue, we discuss how physical or psychological limitations or deformations were socially and/or institutionally transformed into deviance – and conversely, when and how deviance lead to medical and/or institutional interventions, following recent debates in disability theory and –history in a gender-historical as well as intersectional perspective. We ask, how people in former times (late medival until late state socialism eras) have been made unable to participate in a "normal", "healthy" life, be it through state intervention, social norm setting, institutional regulations or even material disabilities (e.g. lack of financial support, lack of medical support, lack of integration, etc.) – and how people struggled to overcome these discriminations and challenges.
Häftad, Tyska
321 kr
Skickas inom 3-6 vardagar