Friedrich Pfafflin – författare
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PDF, Tyska, 20171 452 kr
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Einer der bewegendsten deutschen Briefe und seine Folgen.Am 23. Mai 1920 findet Karl Kraus in der Wiener "Arbeiter-Zeitung" einen Brief Rosa Luxemburgs aus dem Breslauer Frauengefängnis. Sie beschreibt, wie sie durch die Gitter ihres Zellenfensters beobachtet, dass rumänische Büffel als Zugtiere von Soldaten bis aufs Blut geschlagen und gequält werden. Wenig später druckt er den Brief in der "Fackel" ab.Als eine anonyme Briefschreiberin gegen die "larmoyante Beschreibung" dieses Briefes an Sonitschka Liebknecht protestiert, antwortet Karl Kraus mit einer vehementen Polemik, die Walter Benjamin 1931 ein "Bekenntnis" nennt, "an dem alles erstaunlich" sei; auch "daß man diese stärkste bürgerliche Prosa des Nachkriegs in einem verschollenen Heft der "Fackel" zu suchen habe".Der "Büffelbrief" und seine Weiterungen werden hier mit einem Nachwort von Friedrich Pfäfflin mitgeteilt – bis hin zu dem Echo, das Rosa Luxemburgs Brief in den späten sechziger Jahren in einem Gedicht von Paul Celan findet.
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PDF, Tyska, 2022159 kr
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Einer der bewegendsten deutschen Briefe und seine Folgen.Am 23. Mai 1920 findet Karl Kraus in der Wiener "Arbeiter-Zeitung" einen Brief Rosa Luxemburgs aus dem Breslauer Frauengefängnis. Sie beschreibt, wie sie durch die Gitter ihres Zellenfensters beobachtet, dass rumänische Büffel als Zugtiere von Soldaten bis aufs Blut geschlagen und gequält werden. Wenig später druckt er den Brief in der "Fackel" ab.Als eine anonyme Briefschreiberin gegen die "larmoyante Beschreibung" dieses Briefes an Sonitschka Liebknecht protestiert, antwortet Karl Kraus mit einer vehementen Polemik, die Walter Benjamin 1931 ein "Bekenntnis" nennt, "an dem alles erstaunlich" sei; auch "daß man diese stärkste bürgerliche Prosa des Nachkriegs in einem verschollenen Heft der "Fackel" zu suchen habe".Der "Büffelbrief" und seine Weiterungen werden hier mit einem Nachwort von Friedrich Pfäfflin mitgeteilt – bis hin zu dem Echo, das Rosa Luxemburgs Brief in den späten sechziger Jahren in einem Gedicht von Paul Celan findet.
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PDF, Tyska, 2023476 kr
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Die Korrespondenz von Karl Kraus mit seinem Drucker und Verleger - ein Dokument akribischer Arbeit am Text.Ein paar »Flugblätter in zwangloser Folge« hat sich Karl Kraus 1899 zu veröffentlichen vorgenommen. Sein damaliger Drucker, Moriz Frisch, ist aber keinem Tag im Zweifel, dass die mit 30 000 Exemplaren entzündete »Fackel« Erfolg haben wird. Kraus beschäftigt bald einen »Administrator«, wie man in Österreich sagte, einen Rechercheur und weiteres Personal. 1907 bittet Kraus Georg Jahoda, der seit 1901 »Die Fackel« druckt, die Verlagsleitung seines Blatts zu übernehmen. Das sei ein »Kinderspiel«. Das war es nie. Aber beide, die Druckerei Jahoda & Siegel und Karl Kraus arbeiten 35 Jahre zusammen. Zwischenzeitliche Kooperationen mit Verlegern in Deutschland scheitern: So mit Herwarth Waldens »Sturm« und 1916 bis 1921 mit dem charismatischen Verleger Kurt Wolff. »Die letzten Tagen der Menschheit«, das Hauptwerk, erscheint 1922 beim Verlag »Die Fackel«, Jahoda & Siegel, Wien. Und dabei bleibt es bis 1936.Vom Schreiben, Drucken, Verlegen und den täglichen, damit einhergehenden Gefährdungen und Risiken legen hunderte von überlieferten Dokumenten Zeugnis ab, aus denen hier eine strenge Auswahl mit Erläuterungen von Friedrich Pfäfflin erstmals vorgelegt wird.
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PDF, Tyska, 2025228 kr
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Bucher sind ihm Lebenselixier. In ihnen bewahrt Friedrich Pfafflin Menschen und ihre Geschichten vor dem Vergessen: als Verlagsbuchhandler, Museumsleiter und Literaturenthusiast. Der Buchermacher Friedrich Pfafflin bewahrt Menschen und ihre Geschichten vor dem Vergessen. Als Verlagsbuchhandler hat er Bucher hergestellt, die uns belebt und bereichert haben. So hat er den Nachdruck der Fackel von Karl Kraus in 40 Banden auf den Weg gebracht. Als Leiter des Schiller-Nationalmuseums in Marbach a. N. hat er funfundzwanzig Jahre lang in Ausstellungen und den von 100 Marbacher Magazinen begleiteten Kabinetten gro e Breitenwirkung erreicht. Als Literaturenthusiast zeigt er uns unermudlich neue Facetten vor allem des Werks von Karl Kraus. In eigenen Texten und in den Gesprachen mit Michael Knoche entsteht das Bild eines Menschen, der Bucher macht, weil sie fur ihn selbst Lebenselixier sind.