Greta Gamba – författare
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit analysiert, ob es gelang, durch den Wiener Kongress und den vorgeschlagenen Abmachungen der europäischen Staatsmänner ein Mächtegleichgewicht herzustellen, oder ob dieser Ansatz durch Macht- und Wirtschaftsinteressen einzelner Staaten in den Hintergrund geriet. Im Fokus steht dabei besonders der Konflikt bezüglich der polnisch-sächsischen Frage und wie die einzelnen Vertreter des Kongresses diesen Konflikt zu ihrem Vorteil nutzten. Es wird ferner betrachtet, inwiefern die Umsetzung eines Mächtegleichgewichts gelang und welche Auswirkungen die Konflikte auf die Neuordnung Europas hatten.In dieser Arbeit wird im ersten Kapitel chronologisch auf den Beginn des Wiener Kongresses eingegangen und die Wirtschafts- und Machtinteressen genauer erläutert. Im zweiten Kapitel soll verdeutlicht werden, wie sich der Konflikt bezüglich der polnisch-sächsischen Frage weiter anspannte. Die letzten beiden Kapitel sollen die Entspannung der Lage skizzieren und die Neuordnung Europas darstellen. Im Fazit werden die Ereignisse des Wiener Kongresses abschließend bewertet und seine Auswirkungen bis heute betrachtet.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit setzt sich mit der Diskriminierung von Homosexuellen im Mittelalter auseinander. Sie geht der Frage nach, welcher Umgang mit Homosexualität im Mittelalter gepflegt wurde und in welchen gesellschaftlichen Schichten sie auftauchte. Der Fokus richtet sich dabei auf homosexuelle Vorfälle bei Männern in Köln in den Jahren 1448 und 1500. Verfolgung, der Ausschluss und die Diskriminierung von Menschen, sind wahrscheinlich so alt ist wie die Menschheit selbst. Keine Epoche ist davon verschont geblieben. Geschichtlich sind Diskriminierungen von ethnischen Gruppen, Männern und Frauen, differierenden Religionen und von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Neigungen verzeichnet. Nicht angepasstes Verhalten wurde oft als Sünde bezeichne und öffentlich gemacht. Dies führte nicht nur zu gesetzlichen Ahndungen, sondern auch zum Außenseitertum und materiellen Verlusten.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Universität Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus dieser Analyse steht die Frage, ob sich Einflüsse Platons und des Stoizismus auf Cicero finden lassen. Dabei stehen vor allem die Perspektive auf Sklaven und der angebrachte Umgang mit ihnen im Mittelpunkt. Um zu einer abschließenden Bewertung zu kommen, geht die Arbeit chronologisch vor und befasst sich zunächst mit den äußeren Einflüssen auf Cicero. Auf der einen Seite stehen Platon und dessen Werk "leges" und auf der anderen Seite die Philosophie der Stoa-Schule. Als Beispiel der Stoiker und deren Ansicht zur Sklaverei wird der Textausschnitt Senecas aus "epistulae morales ad Lucilium" untersucht. Im Anschluss setzt sich die Hausarbeit mit Cicero auseinander. Zunächst soll Cicero als Übersetzer Platons bewertet und anschließend das Werk "de officiis" und eine Textstelle aus Ciceros "paradoxa Stoicorum" in Bezug auf Sklaverei analysiert werden."Also sind alle schlechten Menschen Sklaven, ja Sklaven." Mit diesen wenigen Worten brachte Cicero im Jahr 46 v. Chr. die damalige Weltanschauung kurz und prägnant auf den Punkt. Was aus heutiger Perspektive kaum nachvollziehbar erscheint, war in der römisch-griechischen Antike gesetzte Praxis: Sklaverei wurde damit begründet und gerechtfertigt, dass es schlechte Menschen gäbe und diese als Sklaven in der Gesellschaft leben müssten. Um die Gesellschaftsanschauung Ciceros nachvollziehen zu können, müssen verschiedene Fragen diskutiert werden.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Mittelalterliche Literatur, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: SFAL: Geschichte und Geschichten von Dietrich von Bern, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seminararbeit widmet sich der vergleichenden Analyse der Handlungen und Motivationen der Figuren bezüglich des Frauendienstes im Rosengarten zu Worms und im Eckenlied und geht dabei der Frage nach, ob der Frauendienst in beiden Werken im traditionellen Sinne, wie er in der höfischen Literatur vorkommt, interpretiert werden kann. Dabei sollen nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten in den literarischen Darstellungen herausgearbeitet werden. Die Forschung ist uneinig darüber, ob Dietrich im Sinne des Frauendienstes handelt, was die Notwendigkeit einer genauen Untersuchung dieses Themas in beiden Werken unterstreicht. Die Seminararbeit beginnt mit einer einführenden Erläuterung der Heldendichtung und einer Vorstellung der beiden relevanten Werke für die Untersuchung. Anschließend erfolgt eine detaillierte Analyse des Frauendienstes im Rosengarten zu Worms und im Eckenlied, wobei ein Vergleich zwischen beiden Werken gezogen wird. Um den Untersuchungsrahmen einzuhalten, wird die Analyse auf ausgewählte Personen beschränkt bleiben. Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengefasst und ein Fazit gezogen.In beiden Werken werden die Kämpfe und Heldentaten des Berners von Frauen initiiert, die seine Kampffähigkeiten herausfordern. Obwohl Dietrich von Bern selbst nur begrenzt in Bezug auf Frauen agiert, zeigt er sich unter bestimmten Umständen bereit, den Frauendienst zu leisten. Frauendienst, auch bekannt als Minnedienst, ist ein Konzept der mittelalterlichen höfischen Literatur, das die Liebesdienste eines Ritters für eine hochgestellte Dame beschreibt, einschließlich Verehrung, Treue und ritterlicher Tugenden wie Anstand und Höflichkeit. Die aventiurehafte Dietrichepik sowie das Konzept des Frauendienstes sind bedeutende Themen in der mittelalterlichen Literatur, die Einblicke in die Werte und Ideale der damaligen Gesellschaft bieten, deshalb sind die Texte Eckenlied sowie des Rosengartens zu Worms, welche sich beide der aventiurehafte Dietrichepik zuordnen lassen, Gegenstand dieser Seminararbeit.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: REPN: Briefe an verwandte Seelen, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwiefern lässt sich anhand Friedrich Schlegels Briefen an Christine von Stransky ein emanzipiertes Bild der Frau erkennen?Die Arbeit beginnt mit einem Blick auf die Rolle der Frauen in der Romantik. Darauf wird Schlegels Auffassung der Frau in seinen literarischen Werken, insbesondere „Über die Diotima“ und „Über die Philosophie: An Dorothea,“ beleuchtet. Diese Werke verknüpfen Schlegels Philosophie mit der Frauenrolle und erforschen den geistigen und körperlichen Aspekt der Frau. Die Forschung nimmt Schlegel zum einem als fortschrittlichen Denker war, dennoch bleibt Schlegels Konzept des „Androgynenideals“ in der Wissenschaft umstritten. Anschließend werden Schlegels Briefe an Christine von Stransky analysiert, um sein Frauenbild zu erfassen. Die Briefe bieten eine geeignete Grundlage für die Untersuchung, da sie einen Einblick in Schlegels Denken und seinen Umgang mit Frauen geben. Die bewusste Verwendung des Vornamens Christine im Folgenden spiegelt Schlegels Anrede in den Briefen wider. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse. Karl Wilhelm Friedrich Schlegels Betonung von Geselligkeit und dialogischem Austausch zur Weiterentwicklung von Philosophie und Persönlichkeit wird in seinem Briefwechsel mit Christine von Stransky in den Jahren 1821 bis 1828 deutlich. Diese Ideen der „Symphilosophie“ und „Sympoesie,“ also der freundschaftlichen Zusammenarbeit und des regen Gedankenaustauschs, waren für ihn essenziell, um Wissen und Weisheit zu erlangen. Der Ausspruch: "Du errätst schon, dass ich dich an das erinnere, was ich über die Verschiedenheit der männlichen und weiblichen Bildung sagte, und nun eben daraus folgere: Für die Frau sey die Philosophie das nähere und unentbehrliche Bedürfnis" aus Schlegels Werk „Über die Philosophie. An Dorothea“ bietet eine interessante Perspektive auf die Frauenrolle in Schlegels Denken. Die Aussage hebt nicht nur die Wichtigkeit der Philosophie hervor, sondern regt dazu an, Schlegels Ansichten zur Rolle der Frau in Betracht zu ziehen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Namenkunde, Onomastik, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: SHIS: Namenkunde, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Entstehung und den Rückgang der Popularität des männlichen Vornamens Kevin in Deutschland. Der Fokus liegt dabei zunächst auf der Struktur des Namens Kevin und dem Vergleich mit anderen beliebten männlichen Vornamen in den 1990er-Jahren bis in die 2010er-Jahre. Im Anschluss wird auf Namenmoden eingegangen und die vier Phasen nach Debus, die Vornamen durchlaufen können, erläutert. Zudem werden kulturelle und soziale Einflüsse untersucht, die eine Rolle bei der Beliebtheit und dem anschließenden Popularitätsverlust des Namens Kevin gespielt haben könnten. Außerdem wird der Ausdruck Kevinismus in die Analyse mit einbezogen. Abschließend erfolgt eine zusammenfassende Darstellung des Aufstiegs und Falls des Vornamens Kevin. Durch diese umfassende Analyse wird ein detailliertes Verständnis für die Entwicklung und Veränderung der Beliebtheit dieses Vornamens geschaffen. „Vornamen verleihen Identität, ein Leben lang“ (Reviol 2012). Meist sind sie das Erste, was man von jemand anderem erfährt. Sie prägen häufig den initialen Eindruck einer Person und können bestimmte Assoziationen hervorrufen (Oelkers 2003). Der Vorname Kevin ruft gegenwärtig häufig eine negative Assoziation hervor. Diese aktuelle negative Konnotation steht im Gegensatz zu seiner früheren Beliebtheit. Während der Vergangenheit, insbesondere in den 1990er-Jahren, genoss der Name Kevin einen Trendstatus und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Diskrepanz zwischen seiner einstigen Popularität und dem heutigen negativen Image des Namens Kevin stellt ein interessantes Phänomen dar, dem sich diese Seminararbeit widmet.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Geschichts- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Seminar Alte Geschichte: Die athenische Demokratie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit richtet ihren Fokus auf die Frage, welche Funktionen Ephialtes dem Areopag nahm. In diesem Zusammenhang muss zunächst geklärt werden, welche Funktionen der Areopag vor 462/1 innehatte. Betrachtet werden dafür die einzigen bekannten Quellen, die über die Reform Ephialtes'' berichten: Aristoteles'' Der Staat der Athener und Plutarchs Kimon. Aufgrund dieser geringen Quellenlage führen der Areopag und die Reform des Ephialtes in der Forschung zu einigen Debatten: Relevant für die Fragestellung der Seminararbeit ist besonders die Forschung, die sich mit der Glaubwürdigkeit Aristoteles'' sowie den Aufgaben des Areopags befasst. Die Seminararbeit geht zunächst auf das Quellenproblem ein. Anschließend stellt sie die innen- sowie außenpolitische Lage um 462/1 dar, beschreibt dabei die Reform und macht deutlich, wie sie zustande kommen konnte. Im Zentrum der Seminararbeit steht die Diskussion der Funktionen des Areopags vor und nach der Reform. Hierbei richtet die Arbeit ihren Fokus auf die Aufgaben des Areopags als Beamtenkontrolleur, Gerichtshof sowie Verfassungsschützer. Kurz bearbeitet werden die Unklarheiten, die sich durch die Betrachtung der Funktionen des Areopags ergeben: Es wird sich mit Thesen zu den verfolgten Absichten der Reform auseinandergesetzt sowie die These erläutert, ob Ephialtes der Vollender der Demokratie war. Abschließend wird die Frage der Seminararbeit zusammenfassend beantwortet und ein Ausblick des Themas gegeben.
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PDF, Tyska, 202467 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,0, Karl-Franzens-Universität Graz (Institut für Geschichte, Allg. Geschichte der Neuzeit), Veranstaltung: PS: Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Seminararbeit befasst sich mit der Rolle der Frau im Nationalsozialismus und betrachtet diese aus zwei Perspektiven: Die von den Nationalsozialisten konstruierte Frau als Mutter und Ehefrau, wie im Zitat Hitlers beschrieben. Auf der anderen Seite soll die Realität der Frauenrolle untersucht werden. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Frau im NSDeutschland eine aktive oder passive Rolle übernahm. Die Arbeit richtet ihren Fokus auf durchschnittliche deutsche Frauen in den Jahren 1933 bis 1945. Es ist anzumerken, dass es nicht eine Geschichte der Frau gibt und sich diese Arbeit, um einen Einblick in dieses vielseitige Thema zu geben, versucht auf die durchschnittliche Frau zu beschränken. Jedoch gibt es bei Frauen sowie Männern große Unterschiede der Handlungsreiche in der NS-Zeit. Sie konnten Täter*innen, Opfer, Mitläufer*innen und Widerstandskämpfer*innen sein.
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Fachbuch aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Bildungswissenschaften), Veranstaltung: BL: Einführung in die schulische Medienpädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ausarbeitung stellt das Spiel Through the Darkest of Times vor und analysiert inwiefern sich dieses Spiel für die schulische Medienpädagogik im Geschichtsunterricht eignet und entwirft eine Unterrichtseinheit im Rahmen dieses Spieles. „Through the Darkest of Times ist ein historisches Strategiespiel über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus während des Dritten Reichs in Berlin“ (Through the Darkest of Times). Die SuS übernehmen die Rolle eines Widerstandskämpfers. Ihr Ziel ist es Aktionen zu planen und auszuführen, die die Regierung schwächen. Dabei müssen die SuS neue Anhänger anwerben, die Moral der Gruppenmitglieder ausgleichen, Ressourcen für die Aktionen organisieren und verhindern, dass die GESTAPO sie erwischt (vgl. Through the Darkest of Times). Aufgeteilt ist das Spiel in vier Kapitel: Machtergreifung (1933), Gipfel (1936), Krieg (1940/41) und Zusammenbruch (1944).
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PDF, Tyska, 2024214 kr
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Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Geschichts- und Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Übung Geschichtsdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Unterrichtsstunde liegt der Fokus auf dem mittelalterlichen Bürgerrecht im Zusammenhang mit dem Rechtsgrundsatz „Stadtluft macht frei.“ Es wird darauf eingegangen, wie das Bürgerrecht erlangt werden konnte, welche Rechte und Pflichten das Stadtbürgerrecht für die Stadtbürger bedeutete und welche Verpflichtungen die Stadt gegenüber ihren Bürgern hatte. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Bauern ihrem Status als unfreie durch die Landflucht entkommen konnten und Freiheit mit neuen Pflichten erlangen konnten. Die Behandlung weiterer Aspekte wie unterschiedliche Personengruppen in mittelalterlichen Städten (Patrizier, unfreie Bürger, Frauen, Juden, Tagelöhner etc.), ermöglicht einen weiteren Einblick in das mittelalterliche Leben, bietet jedoch nur einen geringen Mehrwert für die Auseinandersetzung mit der Problemstellung. Der Begriff Freiheit ist ein wichtiges, aber auch umstrittenes Thema in der Geschichte. Freiheit wird oft als erstrebenswertes Ziel betrachtet, das eng mit Gleichheit verbunden ist. Doch diese Vorstellung hat immer wieder zu Unstimmigkeiten geführt. Schon seit der Zeit der Stoa wurde Freiheit als wichtiger Wert in der Ethik anerkannt. Gleichzeitig war es jedoch schwierig, die Unfreiheit in der Gesellschaft komplett zu beseitigen. Es gab Kritik an Unfreiheit, wie zum Beispiel im Sachsenspiegel. In anderen Fällen wurde der Begriff Freiheit aber auch auf eine spirituelle Weise interpretiert und damit aus dem echten gesellschaftlichen Leben entfernt. Mit dem Aufkommen der Städte und ihrer Lebensweisen entwickelte sich eine besondere Form der Freiheit. Ab dem 12. Jahrhundert grenzten sich die Städte und ihre Bewohner immer mehr vom ländlichen Raum ab, indem sie sich von den Beziehungen zu Grundherren und Lehnsherren lösten. Dadurch entstand ein spezifischer Status der städtischen Freiheit, der auf privaten und öffentlichen Rechten basierte. Die ursprünglich nur als Prinzip verstandene Regel „Stadtluft macht frei“, die auch den unfreien Menschen nach einem Jahr und einem Tag in den Genuss dieser Freiheit brachte, wurde ein integraler Bestandteil des Stadtrechts. Geprägt wurde der Rechtsgrundsatz „Stadtluft macht frei“ von dem Rechtswissenschaftler Ernst Theodor Gaupp im 19. Jahrhundert.
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PDF, Tyska, 2024214 kr
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Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: SDGA: Frühneuzeitliche Verbechenstexte, Sprache: Deutsch, Abstract: Im gegenwärtigen Zeitalter der Medien ist das Genre "True Crime" fest etabliert. Aufgrund seines emotionalen Unterhaltungswerts konsumieren viele Menschen Inhalte dieser Art in Form von Zeitungsartikeln, Fernsehserien und Podcasts. Seit den 1990er Jahren erfreuen sich solche Formate, die den Anspruch erheben, reale Kriminalität aufzuarbeiten, einer zunehmenden Beliebtheit. Die Wurzeln des Erfolgs dieser Textgattung reichen jedoch bis in die Frühe Neuzeit zurück. Mit der Verbreitung des Buchdrucks und der steigenden Alphabetisierung der Bevölkerung konnten sich Flugschriften und Schriften als neues Medium des 16. Jahrhunderts etablieren. Die Kriminalberichterstattung des Spätmittelalters kann als ein früher Vorläufer der heutigen Zeitungsberichterstattung betrachtet werden. Ihre Form und Funktion weichen jedoch deutlich von dem ab, was heute als objektive Sachverhaltsberichterstattung bezeichnet wird.Die Unterrichtseinheit ist in drei Abschnitte unterteilt, von denen jeder wiederum in mehrere Phasen gegliedert ist. Der erste Abschnitt verfolgt zunächst das Ziel, das Wissen der SuS zu erweitern. Anschließend folgt der zweite Abschnitt, in dem ein Flugblatt im Mittelpunkt steht. In diesem Abschnitt üben die SuS sowohl ihre Lesekompetenz als auch ihre Fähigkeiten im Schreiben. Der dritte Abschnitt startet mit einer Diskussionsrunde, da diese bei den SuS immer auf großes Interesse stößt. Auf diese Weise endet der Tag mit einer Aktivität, die den SuS Freude bereitet und ihnen ermöglicht, neu erworbenes Wissen mit bereits vorhandenem Wissen zu verknüpfen.
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PDF, Tyska, 2024402 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, , Sprache: Deutsch, Abstract: Sammelband aus vier Einzeltexten.Die erste Arbeit thematisiert anhand von Sitzungsprotokollen Darstellungen und Wertungen von Liebe in Mittelalter, Neuzeit und Gegenwart. In einer Sitzung wurden Textausschnitte aus Thomas von Aquins "Summa Theologiae" behandelt.In der zweiten Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle Homosexualität im Mittelalter spielte, welche Ansichten vorherrschten und wie damit umgegangen wurde. Dies schließt sowohl die Beleuchtung der Standpunkte von Persönlichkeiten wie Thomas von Aquin oder Albertus Magnus, die neben der christlichen Einstellung ebenfalls bedeutenden Einfluss auf die Gesellschaft bewirkten, ein und ebenfalls die Rolle der Homosexualität in der Ketzerverfolgung, wobei in diesem Kontext ein beispielhafter Blick auf den Orden der Templer geworfen werden soll.Konnten die Menschen ihre sexuellen Triebe einfach so abschalten, wobei Sexualität heutzutage doch etwas so Natürliches ist? Steht die Auffassung, dass Sex etwas Unnatürliches ist, nicht im Widerspruch mit der Forderung „Seid fruchtbar und mehret euch!“ aus dem ersten Buch Mose? Was forderte die Kirche und was die Gesellschaft? Wie konnte dies im Alltag umgesetzt werden? Diese und weitere Fragen behandelt die dritte Arbeit.Die letzte Arbeit setzt sich mit der Diskriminierung von Homosexuellen im Mittelalter auseinander. Sie geht der Frage nach, welcher Umgang mit Homosexualität im Mittelalter gepflegt wurde und in welchen gesellschaftlichen Schichten sie auftauchte. Der Fokus richtet sich dabei auf homosexuelle Vorfälle bei Männern in Köln in den Jahren 1448 und 1500.
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PDF, Tyska, 202672 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Didaktik fur das Fach Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: VDFN, Sprache: Deutsch, Abstract: Es geht um die Auseinandersetzung mit der Frage "e;Wann Literaturunterricht gut ist"e; und das Erstellen von Aufgaben anhand von Kurzgeschichten. Literaturunterricht zielt auf eine asthetische und kognitive Erfahrung, die in der Fachdidaktik als literarisches Lernen gefasst wird. Spinner versteht darunter einen Prozess, der uber pragmatisches Lesen hinausgeht. Literarisches Lernen aktiviert Imagination und Perspektivubernahme, verlangt die Verschrankung von subjektiver Involviertheit und analytischer Distanz, erschlie t symbolische Bedeutungsebenen und fordert Ambiguitatstoleranz, also die Bereitschaft, Mehrdeutigkeit nicht als Defizit, sondern als konstitutives Merkmal literarischer Texte anzuerkennen. Da literarisches Verstehen vielschichtig und individuell verlauft und nicht selbstverstandlich gelingt, bedarf es einer didaktischen Rahmung. Wann also ist Literaturunterricht gut? Ein guter Literaturunterricht lasst sich weder auf Methodenvielfalt noch auf blo e Leseforderung reduzieren. Seine Qualitat zeigt sich in der Passung dreier Dimensionen. Er setzt erstens eine basale Leseforderung voraus, verlangt zweitens eine kognitiv aktivierende Tiefenstruktur und bedarf drittens einer reflektierten Inszenierung an der Oberflache durch Textauswahl, Aufgaben und Gesprach.
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PDF, Tyska, 2024386 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband enthält vier Hausarbeiten. In der ersten Arbeit soll genauer beleuchtet werden, wie das Christentum sich gegenüber homosexuellen Paaren positioniert. Hierbei wird ein besonderer Bezug auf den deutschen Lebensraum vorgenommen. Es soll zunächst auf den Begriff der Homosexualität und den Umgang mit gleichgeschlechtlichem Zusammenleben in der Vergangenheit eingegangen werden. Im Anschluss werden Auszüge aus der Bibel dargelegt, die das gleichgeschlechtliche Miteinander thematisieren. Im weiteren Verlauf soll die aktuelle Position der evangelischen Kirche sowie der katholischen Kirche in Deutschland erörtert werden. Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengefasst und diskutiert. Die zweite Arbeit setzt sich mit der Diskriminierung von Homosexuellen im Mittelalter auseinander. Sie geht der Frage nach, welcher Umgang mit Homosexualität im Mittelalter gepflegt wurde und in welchen gesellschaftlichen Schichten sie auftauchte. Der Fokus richtet sich dabei auf homosexuelle Vorfälle bei Männern in Köln in den Jahren 1448 und 1500. In der dritten Arbeit soll die These diskutiert werden, dass homosexuelle Frauen in der Öffentlichkeit der Weimarer Republik nicht wahrgenommen wurden. Es werden die Erklärungsansätze diskutiert, die in der Sexualwissenschaft für die weibliche Homosexualität bestanden. Insbesondere wird der Erklärungsansatz von Magnus Hirschfeld behandelt, da dieser auch in der homosexuellen Bewegung angenommen wurde. Dabei soll beleuchtet werden, wie die Wissenschaft auf homosexuelle Frauen reagierte und es soll versucht werden erste Erklärungen zu finden, warum dies dazu beigetragen haben könnte, dass homosexuelle Frauen in der Öffentlichkeit nicht repräsentiert waren. Die vierte Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung „Wie sah die Lebenssituation eines männlichen Homosexuellen im Nationalsozialismus aus?“. Weitere Unterfragen, beispielsweise „Wie kam es zu der Verfolgung männlicher Homosexueller? Wieso betraf die Verfolgung hauptsächlich männliche Homosexuelle? Wie sah die Verfolgung aus? Welche Sanktionen und Bestrafungen hatten sie zu erwarten? Wie konnte Homosexualität gleichzeitig strafbar und dennoch in gewissen Kreisen praktiziert und geduldet werden?“, werden im Zuge dieser Arbeit untersucht und beantwortet.