Heinrich von dem Turlin – författare
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Die vorliegende Leseausgabe von Heinrichs von dem Türlin Roman Diu Crône versteht sich als Ergänzung zur kritischen ATB-Ausgabe von Knapp/ Niesner und Ebenbauer/ Kragl. Während diese durch ihre große Handschriftennähe eine wichtige Bereicherung für die Forschung ist, möchte die Lesefassung durch ihre behutsame sprachliche Normalisierung und die beigegebenen Übersetzungshilfen, Kapitelüberschriften und kurzen Inhaltsangaben eine erste Begegnung mit dem reichen, aber nicht leicht verständlichen Text erleichtern. Die schwierige Überlieferungssituation schlägt sich im notwendigen Wechsel der Leithandschrift nieder: Die älteren Wiener bzw. Linzer Fragmente V und D dienen soweit möglich als Leithandschrift, die jüngere Heidelberger Handschrift P in den Partien, die nicht anders überliefert sind. Die Leseausgabe steht in der Tradition der bewährten und bis heute genutzten Ausgabe, die Scholl 1852 erstellt hatte, ist aber völlig neu aus den Handschriften erarbeitet und bietet zum ersten Mal wieder eine für Lehre und (Selbst-)Studium geeignete Fassung des Romans.
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Epigonal, unstrukturiert, moralisch anstößig, derb-erotisch – so wurde die Krone Heinrichs von dem Türlin (um 1230) über lange Zeit von der germanistischen Forschung abgetan. Mittlerweile ist man längst auf das poetische Potential und die narrative Komplexität dieses schillernden Textes aufmerksam geworden. Die Irritationen des ‚schrägen‘ Romans, der in beträchtlicher Länge die Abenteuer des arthurischen Musterritters Gawein erzählt, werden als interpretatorische Herausforderung ernst genommen. Die Krone zählt heute zu den meistdiskutierten Artusromanen des deutschen Mittelalters. Der Band legt erstmals eine neuhochdeutsche Übersetzung des schwierigen Textes auf Grundlage der zweibändigen Edition in der Altdeutschen Textbibliothek vor. Die Übersetzung wendet sich in erster Linie an Studierende der germanistischen Mediävistik, soll den faszinierenden Text darüber hinaus aber auch einem breiteren Publikum zugänglich machen. Abgerundet wird sie von einem Nachwort zur Poetik der Krone und einer Auswahlbibliographie.
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1852 hat G.H.F. Scholl die bisher einzige Gesamtausgabe des mittelhochdeutschen Artusromans »Die Krone« (Diu crône) von ca. 30.000 Versen in Lachmannscher Manier veranstaltet (Nachdruck 1966, vergriffen). Hier wird erstmals eine kritische Edition nach dem Leithandschriftenprinzip vorgelegt, jedoch mit Beschränkung auf die in der Wiener Handschrift Nr. 2779 fortlaufend überlieferte erste (kleinere) Hälfte (die Verse 1 bis 12281). Das einzig vertretbare Editionsprinzip ließ kaum eine andere Lösung als den Wechsel der Leithandschrift in der Mitte des Werkes zu, da der Wiener Codex (V) trotz aller Flüchtigkeitsfehler den bei weitem originalgetreueren Text bietet, andererseits eine Rückübersetzung des großteils nur in der weit jüngeren südrheinfränkischen Heidelberger Handschrift (P) cpg 374 (einer frühneuhochdeutschen Redaktion der älteren, im Original verlorenen Dichtung) erhaltenen zweiten Teils in die mittelbairische Sprache von V mehr als problematisch wäre. Die Leithandschrift V der ersten Hälfte steht dem Original nicht nur zeitlich (um mindestens 150 Jahre), sondern auch geographisch beträchtlich näher. Da sie überdies (fast) durchgehend an einer zweiten, in Ausnahmen (für 517 Verse) sogar an einer dritten Parallelüberlieferung überprüft werden kann, vermittelt der so gewonnene Text immerhin schon eine gewisse Ahnung vom - natürlich immer noch unerreichbaren - Original. Da jedoch an unzähligen Stellen die Parallelhandschriften möglicherweise den ursprünglichen Text bieten, werden ihre Lesarten im Paralleldruck geboten. Der textkritische Kommentar unter dem Text enthält die älteren Vorschläge zur Textherstellung sowie eine Rechtfertigung der eigenen Vorschläge mit Hinweisen auf Wörterbücher, Grammatiken, Parallelstellen, insbesondere aus der »Krone« selbst.
1 790 kr
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Epigonal, unstrukturiert, moralisch anstößig, derb-erotisch - so wurde die »Krone« Heinrichs von dem Türlin (Anfang 13. Jahrhundert) über lange Zeit von der germanistischen Forschung abgetan. Mittlerweile werden die Irritationen des Textes als interpretatorische Herausforderung ernst genommen, die »Krone« zählt nun zu den meistdiskutierten Artusromanen des deutschen Mittelalters. Eine Neuedition gilt seit dem Erscheinen der Ausgabe von Gottlob Heinrich Friedrich Scholl von 1852 als Desiderat der Forschung. Mit dem zweiten und letzten Band der Neuedition ist diese Lücke geschlossen. Die auf Handschriftennähe bedachten Editionsrichtlinien des ersten Bandes wurden beibehalten, überlieferungsbedingt mußte jedoch an Stelle der Wiener Handschrift V, deren Text mit Ende von Band 1 (Altdeutsche Textbibliothek 112) abbricht, die Heidelberger Handschrift P als Leithandschrift herangezogen werden. Begleitet wird die Edition von einer umfassenden Einleitung, welche neben den Editionsrichtlinien eine detaillierte Übersicht über die sprachlichen Charakteristika von P und Nachträge zum Literaturverzeichnis des ersten Bandes bietet. Ergänzt wird der Band durch ein Namenregister zur gesamten »Krone«.
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