Diktaturen
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Transformation Und Rolle Ihrer Zentralen Institutionen. Veröffentlichungen Zur Sbz-/Ddr-Forschung Im Institut Für Zeitgeschichte
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Die DDR Im Internationalen System 1949-1989. Veröffentlichungen Zur Sbz-/Ddr-Forschung Im Institut Für Zeitgeschichte
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Vom Kalten Krieg Zu Einem Neuen Europa 1975 Bis 1990
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Inhalt: Klaus-Dietmar Henke: Zur politischen Auswirkung kollektiver Schlüsselerfahrungen 1944/45 Adolf M. Birke: Die Siegermacht Großbritannien Dieter Marc Schneider: Französische Besatzungspolitik in Deutschland Helmut Altrichter: Ziele und Konzeptionen sowjetischer Deutschlandpolitik 1945/46 Rainer Kalsch/Burghard Ciesla: Wandlungen der sowjetischen Reparationspolitik und ihre Umsetzung 1945/46 Wolfgang Merker: Konstituierung und Ausrichtung der SBZ-Verwaltungsspitze durch die SMAD Natalja Timofejewa: Das deutsche humanistische Erbe und die Politik der SMAD Gerhard Besier: Kommunistische Religionspolitik und kirchlicher Neuanfang 1945/46 Horst Dähn: Grundzüge der Kirchenpolitik der SMAD und KPD/SED Günter Braun: Konturen, Probleme und Perspektiven der Arbeiterbewegung in der SBZ Hermann Wentker: Die Anfänge der bürgerlichen Parteien unter den Bedingungen der sowjetischen Besatzung Jürgen Falter/Cornelia Weins: Die Wahlen in der Sowjetisch Besetzten Zone von 1946 Michael Schwartz: Soziale und politische Dimensionen des Vertriebenenproblems in der frühen SBZ Dierck Hoffmann: Kontinuität und Wandel beim Aufbau der ostdeutschen Sozialversicherung 1945-1947 Michael Buddrus: Anmerkungen zur Jugendpolitik in der KPD 1945/46 Kerstiun Thöns: Die Jugendfürsorge in der SBZ im Spannungsfeld kommunistischer Programmatik.
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Im Mittelpunkt des Bandes stehen die fünfziger Jahre der DDR, in denen die DDR-Gesellschaft ihre wesentliche Formierung erlebte. Es wird versucht, der Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln der DDR-Gesellschaft gerecht zu werden. Wie und inwieweit bewirkte die durch den allgemeinen Umgestaltungsprozess ausgelöste gesellschaftliche Dynamik auch eine Teilakzeptanz des Regimes? Inwiefern verursachte die fehlende Akzeptanz der Gesellschaft umgekehrt auch politische Kursänderungen oder zumindest Kurswechsel? Die "exogenen" Faktoren der DDR-Entwicklung - die sowjetische Hegemonie und die deutsche Zweistaatlichkeit - werden sowohl in zwei separaten Aufsätzen als auch in den übrigen Beiträgen angemessen berücksichtigt.
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In der sowjetischen Besatzungszone traten seit 1946 Volksrichter zunehmend an die Stelle der zahlreichen Richter und Staatsanwälte, die im Zuge der Entnazifizierung aus der Justiz entfernt worden waren. Dieser Elitenaustausch bildete ein zentrales Mittel zur Transformierung des Justizwesens in der entstehenden DDR. Bisher weitgehend unbekannte Quellen veranschaulichen die Entscheidungen der zentralen Instanzen (Zentralverwaltung für Justiz, SMAD, SED) und geben Aufschluß über die Entwicklung der zunächst rein fachlichen, später jedoch stark ideologisierten Kurzausbildung der neuen Juristenelite. Daß deren Fortbildung nicht nur dazu diente, fachliche Defizite auszugleichen, sondern auch justizsteuernde Funktionen besaß, wird ebenso deutlich wie das Ziel, die Volksrichter möglichst rasch in Führungspositionen zu bringen. Der Autor: Hermann Wentker ist stellvertretender Leiter der Außenstelle Berlin des Instituts für Zeitgeschichte.
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Die KSZE-Schlussakte von 1975 markiert eine Zäsur in der Geschichte des Kalten Krieges. Sie bot einen stabilen Rahmen für die Ost-West-Entspannung und entfaltete zugleich enorme gesellschaftliche Wirkungen, da sich zahlreiche Bürger Osteuropas auf die Bestimmungen von Helsinki beriefen, um insbesondere die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern. Ohne den KSZE-Prozess wäre ein friedlicher Wandel in Europa schwer möglich gewesen. Die Autoren widmen sich gleichermaßen dem politisch-diplomatischen Entscheidungsprozess einzelner Teilnehmerstaaten wie den diversen Oppositionsbewegungen im Osten und zeichnen so ein differenziertes Bild dieser schleichenden, aber schließlich grundstürzenden Veränderungen.
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