John Zimmermann – författare
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Tannenberg war nicht nur der Ort eines mythenumwobenen deutschen Sieges Ende August 1914. Die Schlacht bei Tannenberg zu Beginn des Ersten Weltkrieges galt vielen als Beweis für die überlegene deutsche militärische Führungskunst und die Richtigkeit des Dogmas der Vernichtungsschlacht. Sie bescherte dem Oberbefehlshaber der 8. Armee Paul von Hindenburg Legendenstatus, der den „Retter Ostpreußens" schließlich bis ins Präsidentenamt der Weimarer Republik trug.Geschickt inszenierte die zeitgenössische Propaganda den umfassenden Sieg als erfolgreichen Kampf des „Germanentums" gegen das „Slawentum". Schon die Benennung nach dem Ort Tannenberg, der eher am Rande des Geschehens lag, weist in diese Richtung: Sie sollte an die gleichnamige Schlacht von 1410 erinnern, in der ein Heer des Deutschen Ordens vernichtend von einem polnisch-litauischen Heer geschlagen wurde.John Zimmermann analysiert auf breiter Quellenbasis den Verlauf und die Folgen der Schlacht. Er hinterfragt die Mythenbildung und legt anschaulich dar, warum der Mythos „Tannenberg" nach 1945 ausgedient hatte.
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Tannenberg war nicht nur der Ort eines mythenumwobenen deutschen Sieges Ende August 1914. Die Schlacht bei Tannenberg zu Beginn des Ersten Weltkrieges galt vielen als Beweis für die überlegene deutsche militärische Führungskunst und die Richtigkeit des Dogmas der Vernichtungsschlacht. Sie bescherte dem Oberbefehlshaber der 8. Armee Paul von Hindenburg Legendenstatus, der den „Retter Ostpreußens" schließlich bis ins Präsidentenamt der Weimarer Republik trug.Geschickt inszenierte die zeitgenössische Propaganda den umfassenden Sieg als erfolgreichen Kampf des „Germanentums" gegen das „Slawentum". Schon die Benennung nach dem Ort Tannenberg, der eher am Rande des Geschehens lag, weist in diese Richtung: Sie sollte an die gleichnamige Schlacht von 1410 erinnern, in der ein Heer des Deutschen Ordens vernichtend von einem polnisch-litauischen Heer geschlagen wurde.John Zimmermann analysiert auf breiter Quellenbasis den Verlauf und die Folgen der Schlacht. Er hinterfragt die Mythenbildung und legt anschaulich dar, warum der Mythos „Tannenberg" nach 1945 ausgedient hatte.
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Kriegsende 1945 in Deutschland
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Die Beiträge dieses Bandes zeigen, dass die seit Mai 1945 überlieferte gängige Formel des Kriegsendes nicht haltbar ist, da sich kollektive und individuelle Erfahrungen mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur schwer zusammenfassen lassen. Selbst die einschlägige Meinung vom institutionalisierten Kriegsende im Mai 1945 erwies sich als brüchig. Tatsächlich endete der Krieg zu diesem Zeitpunkt nur auf dem Papier; für einige Individuen und Gruppen war er längst vorbei, für andere noch lange nicht.
Dieser Schwierigkeit, das Ende des Krieges in den differenten Ausprägungen und Erscheinungen zu fassen, wird im vorliegenden Sammelband mit unterschiedlichen Methoden begegnet. Die Ergebnisse sollen Anregungen und Grundlagen für weiterführende Diskussionen bieten und zugleich als Beitrag zu laufenden Forschungen zur Thematik des Zeitalters der Weltkriege im 20. Jahrhundert verstanden werden.
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Ulrich de Maizière war einer der herausragenden Generale der Bonner Republik. Sein Wirken bestimmte die Bundeswehr über Jahrzehnte maßgeblich. Als Soldat diente de Maizière in unterschiedlichen politischen Systemen des 20. Jahrhunderts. De Maizières Werdegang in Reichswehr und Wehrmacht findet in dieser politischen Biographie ebenso Beachtung wie die damit verbundene Ausbildung und Prägung sowie seine Erfahrungen mit Krieg, Tod und Not. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Zeit in der Bundesrepublik, in der de Maizière den Aufbau und die ersten Jahrzehnte der Bundeswehr von Anfang an begleitete, zuletzt als Generalinspekteur.