Kai Cornelius – författare
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PDF, Engelska, 2026988 kr
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Der Band bietet eine historische und vergleichende Darstellung der Methoden und Praktiken, die fur systematische Verschleppungen charakteristisch sind, sowie eine multiperspektivische Bewertung der rechtlichen und auerrechtlichen Strategien und Bemuhungen, die als Reaktion auf dieses Phanomen entwickelt wurden. Besondere Aufmerksamkeit wird der Unterscheidung zwischen Rechtsmodellen gewidmet, die sich auf die Kategorie der Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowohl nach internationalem als auch nach nationalem Recht konzentrieren, und solchen, die sich auf eigenstandige Straftaten innerhalb verschiedener Gerichtsbarkeiten beziehen. Das Buch zeigt jedoch auch, wie diese repressiven Modelle neben praventiven Ansatzen bestehen, wie beispielsweise Verfahrensregelungen in Form von strengen gerichtlichen Vorbehalten und Meldepflichten. Mit Beitragen von Prof. Dr. Claudia Cardenas Aravena | Javier Contesse Singh | RiOLG Prof. Dr. Kai Cornelius, LL.M. | Leandro Dias Leston | Aziz Epik | RiOLG Prof. Dr. Dr. Milan Kuhli
Del 83 - Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Enforced Disappearances
Häftad, Engelska, 2026
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Häftad, Tyska, 2022
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Das Verschwindenlassen politisch missliebiger Personen war und ist ein beliebtes Machtmittel zur Sicherung staatlicher Gewalt. In Europa lasst sich dies bis zu den lettres de cachet im vorrevolutionaren Frankreich zuruckverfolgen. Als Massenphanomen trat es jedoch erst im 20. Jahrhundert auf. Neben dem Nacht-und-Nebel-Erlass des Dritten Reichs ist dies auf die alliierte Internierungspraxis und schlielich die "e;Schweigelager"e; in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands als "e;Kind"e; der russischen Lager des Archipels GULAG zuruckzufuhren. Diese Einflusse auf die Entstehung der deutschen Nachkriegsverfassungen der Lander und des Grundgesetzes werden - erstmalig - aufgezeigt. Ferner erfolgt eine Exegese des geltenden Rechts einschlielich einer empirischen Umfrage zur Rechtsanwendung. Diese Umfrage hat ergeben, dass die Rechtspraxis - contra legem - Art. 104 Abs. 4 GG, 114 b StPO nicht als Benachrichtigungspflicht, sondern nur als ein Recht auf Benachrichtigung ausgestaltet. Schlielich wurde ein Schema fur die Handhabung von kritischen Fallen in der Praxis (zum Beispiel der Wunsch des Verhafteten auf Unterlassen der Benachrichtigung oder keine Erreichbarkeit von Angehorigen) erarbeitet und der volkerrechtliche Tatbestand des "e;zwangsweisen Verschwindenlassens"e; als Verbrechen gegen die Menschlichkeit beleuchtet.
Del 14 - Heidelberger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen
Verweisungsbedingte Akzessorietät bei Straftatbeständen
Inbunden, Tyska, 2016
1 717 kr
Tillfälligt slut
In der komplexen modernen Informationsgesellschaft mit verschiedenen Normsetzungsebenen hat der Gesetzgeber zunehmend Schwierigkeiten, insbesondere das Nebenstrafrecht in Einklang mit der sich schnell ändernden außerstrafrechtlichen Materie zu bringen. Der Ausweg einer Verknüpfung von Straftatbeständen mit außerstrafrechtlichen Vorgaben durch Verweisungen mittels Blanketten oder normativen Tatbestandsmerkmalen ist durch das Gesetzlichkeitsprinzip des Art. 103 Abs. 2 GG begrenzt. Kai Cornelius entwickelt ein Konzept der Arbeitsteilung zwischen nationalem Gesetzgeber, Unionsgesetzgeber, nationaler Verwaltung und nichtstaatlichen Organisationen einerseits sowie der Rechtsprechung andererseits. Dabei sieht er die Anforderungen des Parlamentsvorbehalts in Abhängigkeit von der demokratischen Legitimation des Setzers der in Bezug genommenen Normen und berücksichtigt die Entwicklung der Informationstechnologie beim Gebot der Normenklarheit.