Die grundlegenden sicherheitspolitischen Probleme Lateinamerikas liegen am Beginn des 21. Jahrhunderts vor allem in der anhaltenden sozialen Ungleichheit sowie in der Zunahme von alltäglicher und organisierter Kriminalität sowie Drogenanbau, -konsum und -handel. Das Buch analysiert die grundlegenden Tendenzen von Wandel und Kontinuität lateinamerikanischer Sicherheitspolitik.
Der Sammelband stellt dar, wie sich die lateinamerikanischen Staaten bemühen, ihre außenpolitischen Konzepte und Strategien zu reformieren und sich im internationalen System neu zu positionieren. Mit dem Ende des Ost-West-Konflikts, der Rückkehr zur Demokratie und der forschreitenden Globalisierung sehen sich die lateinamerikanischen Staaten seit Beginn der 90er Jahre herausgefordert, ihre Außenpolitik veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und sich im internationalen System neu zu positionieren. Sie tun dies auch mit verstärkten Integrationsbemühungen (Free Trade Area of Americas and Mercosur, Andengemeinschaft, zentralamerikanischer und karibischer Markt) z.T. in Gestalt eines "offenen Regionalismus" sowie einer verstärkten Diversifizierung ihrer Außenbeziehungen. Dabei lassen sich vor allem in den Beziehungen zu den USA und Europa, den traditionellen Partner Lateinamerikas, neue Akzente ausmachen.
El tomo que presentamos aquí recoge los resultados de investigaciones puestas en marcha o ya finalizadas en el marco del Programa de Becas de corto plazo para América Latina de los años 2007-2011, lanzado y financiado por las Fundaciones Alexander von Humboldt y Fritz Thyssen. De acuerdo con la filosofía básica de ambas fundaciones, las contribuciones, escritas en la lengua materna de sus autores (español y portugués), provienen de diferentes disciplinas, cubren una amplia gama de temas y se distribuyen en cuatro bloques: "Actores sociales, democracia y gobernabilidad", "Derecho y estado de derecho", "Cultura y sociedad" y "Ciencia y tecnología".