Mark Spoerer – författare
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Del 6 - Jahrbuch Für Wirtschaftsgeschichte. Beihefte
Steuerlast, Steuerinzidenz und Steuerwettbewerb
Inbunden, Tyska, 2004
1 391 kr
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Del 3 - Perspektiven
Rüstung, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit im "Dritten Reich"
Inbunden, Tyska, 2010
949 kr
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PDF, Tyska, 2011934 kr
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Die Wirtschaft des "Dritten Reichs" war zu weiten Teilen ausgerichtet auf Rüstung und Kriegsführung. Aufrechterhalten werden konnte das System der Kriegswirtschaft nur durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern und eine weitreichende Umsteuerung industrieller Ressourcen. Im Rahmen des Projektes "Gemeinsames Erinnern" luden die MTU Aero Engines und die BMW Group im März 2007 zu einem Symposium, um die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex vorzustellen und zu diskutieren. Die Autoren des Bandes befassen sich mit der Rüstung in der deutschen Luftfahrt- und Elektroindustrie, der Zwangsarbeit und ihren vielen Gesichtern. Ein kursorischer Ausblick widmet sich der Erinnerungskultur. Beiträge von Patrice Arnaud, Elsbeth Bösl, Marc Buggeln, Lutz Budraß, John J. Delaney, Paul Erker, Constantin Goschler, Thomas Irmer, Sergey A. Kizima, Nicole Kramer, Fabian Lemmes, Stephanie Linsinger, Till Lorenzen, Stefan A. Oyen, Manfred Overesch, Cord Pagenstecher, Joachim R. Rumpf, Jonas Scherner, Raphael Spina, Jochen Streb, Constanze, Werner, Daniel Uziel, Jürgen Zarusky
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PDF, Tyska, 2013372 kr
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die Wirtschaftsgeschichte untersucht die Entwicklung der Wirtschaft in zeitlicher Dimension. Sie ist daher eine Brückendisziplin zwischen den Wirtschaftswissenschaften und der Geschichtswissenschaft. In diesem Lehrbuch wird erstmals für den deutschen Sprachraum versucht, sowohl wirtschaftswissenschaftlich als auch historisch interessierte Leser gleichzeitig und in gleichem Maße anzusprechen. Es wird das Potenzial veranschaulicht, das wirtschaftswissenschaftliche Konzepte und Methoden zur Lösung (wirtschafts-)historischer Fragen einbringen können. Durch die Historie wird vermeintlich trockene Theorie mit Leben gefüllt; umgekehrt hilft die Theorie, die Historie zu verstehen.
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PDF, Tyska, 2017764 kr
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Daimler-Benz war das erste Unternehmen, das das Thema Zwangsarbeit wissenschaftlich aufarbeiten ließ. Die Studie erschien 1994 nach fast zehnjähriger Forschungsarbeit. Eine wichtige Grundlage für die Untersuchung, die mit diesem Band in zweiter Auflage erscheint, bildete die Befragung von 270 Zeitzeugen – jeweils in ihrer Muttersprache. Was heute als wissenschaftlicher Standard gilt, hatte in den 1990er Jahren noch Pioniercharakter. Das Ergebnis zeigt, dass der Zwangsarbeitereinsatz bei Daimler-Benz – wie bei anderen privatwirtschaftlichen Unternehmen auch – vor allem unter dem Aspekt der Vorsorge für die Nachkriegszeit zu verstehen ist.Die Untersuchung zur Zwangsarbeit bei Daimler-Benz gewann durch Fragen nach einer Entschädigung an politischer Brisanz und wurde in der Öffentlichkeit und der Wissenschaft überwiegend positiv rezipiert. Daimler-Benz leistete mit diesem Band einen Beitrag dazu, dass auch andere Unternehmen ihre Vergangenheit kritisch untersuchen ließen – zumal das Interesse der Öffentlichkeit am Verhalten von Unternehmen zur Zeit des Nationalsozialismus nach wie vor ungebrochen ist.
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PDF, Tyska, 2017484 kr
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Profitierte die Industrie in besonderem Maße vom NS-Rüstungsaufschwung? Um diese Frage sinnvoll beantworten zu können, wird auf Grundlage verschiedener Quellen nicht nur erstmals die industrielle Rentabilität 1933–1941 berechnet, sondern auch die der Vergleichszeiträume 1886–1913 und 1925–1929. Zum ersten Mal überhaupt werden Steuerbilanzen ausgewertet.Der empirische Teil der Studie kommt zum Ergebnis, daß die Gewinne 1925–1929 deutlich niedriger und 1933–1941 deutlich höher waren als vor 1914 und nach 1949. Da zudem die Gewinnsituation der tendenziell rüstungswichtigen Produktionsgüterindustrie in der NS-Zeit wesentlich besser war als die der Konsumgüterindustrie, stellt der Autor die These auf, daß die hohen Gewinne in der NS-Zeit als politische Prämie des Regimes interpretiert werden können, das aller antikapitalistischen Rhetorik zum Trotz auf die Kooperationsbereitschaft der Industrie angewiesen war. Entgegen einer häufig geäußerten Ansicht wurden dabei Großunternehmen nicht favorisiert."Die Studie ist in ihrer methodischen Klarheit beispielhaft." Das Historisch-Politische Buch"Spoerers Arbeit setzt einen Markstein. In seiner äußerst umsichtig geschriebenen und methodisch sauberen Studie kann er erstmals die Gewinnentwicklung der Industrie in Deutschland […] auf verläßlicher Quellengrundlage mit einiger Exaktheit nachweisen." Archiv für Sozialgeschichte"This is one of the most important research contributions to German interwar economic history to appear for some time.[…] Whilst the ''orders of magnitude'' of Spoerer''s results will by now cause little academic surprise, their rigorous demonstration is of great importance; and the detail will underpin numerous advances in the sharpness of German interwar economic historiography." German History"…ist als eine der herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten des Jahres 1996 in Europa ausgezeichnet worden." Archiv und Wirtschaft
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PDF, Tyska, 2019637 kr
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Arbeitsteilige Organisation der Produktion in einem nationalstaatlich strukturierten Wirtschaftsraum kennzeichnet die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Europas seit mindestens dem späten 19. Jahrhundert. Die ökonomische Integration war und ist eine Triebfeder der politischen Integration. Insofern gehen viele politische Diskussionen und Konflikte, etwa über Staatsverschuldung und Finanzpolitik, weit über die jeweiligen Einzelthemen hinaus – sie betreffen die Wurzeln des auf nachhaltigen Frieden und Wohlstand angelegten Projekts der Europäischen Integration.Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes fragen nach konkreten Akteuren und Institutionen, Ereignissen und Entwicklungen dieses Prozesses: Welche beeinflussten die sozioökonomische Integration und Desintegration Europas? Welche beförderten, welche bremsten sie? In acht Fallbeispielen greifen die Beiträge in wirtschafts- oder sozialhistorischer Perspektive unterschiedliche Aspekte heraus: von der infrastrukturellen Integration über Logistik und Geldpolitik bis hin zu nationalen Schuldenkulturen. Diese historischen Analysen leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Vor- und Nachteile von Integration (oder Desintegration), der Interessen, Handlungsspielräume und Strategien der Akteure.
Del 38 - Beiträge zur Unternehmensgeschichte
Von Einer Ns-Autarkiegrundung Zum Exportunternehmen: Die Entwicklung Des Chemiefaserwerks in Kelheim Von 1935 Bis 2004
Häftad, Tyska, 2025
653 kr
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PDF, Tyska, 2024548 kr
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Um Devisen beim Baumwollimport zu sparen, regte das NS-Regime seit 1934 die Grundung von regionalen Zellwollewerken an, in denen aus heimischem Zellstoff (halb)synthetische Textilfasern hergestellt wurden. Eigentumer dieser Werke waren regionale Textilunternehmen. Eines entstand 1935/36 im niederbayerischen Kelheim. Mark Spoerer und Martin Gotz zeigen, dass dessen Grundung keineswegs Resultat einer von oben oktroyierten Entscheidung war, sondern viele suddeutsche Textilunternehmen ein eigenes Interesse hatten, sich an dieser neuen Technologie zu beteiligen. Obwohl zur Importsubstitution gegrundet, entwickelte sich das Werk nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem ausgesprochenen Exportunternehmen. Fur den sich globalisierenden Weltmarkt erwies es sich jedoch als zu klein, so dass es 1968 von Hoechst ubernommen wurde. In den 1970er und 1980er Jahren nahm Hoechst umfangreiche Investitionen vor, insbesondere im Bereich des Umweltschutzes. 1993/94 trennte sich Hoechst von der Chemiefasersparte. Es gehort zur Ironie in der Geschichte dieses Werks, dass es gerade diese fruhen Umweltinvestitionen waren, die ihm in der Folgezeit das Uberleben in konzerninternen Standortwettbewerben sicherte.
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PDF, Tyska, 2017115 kr
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Dieses Buch bietet Historikerinnen und Historikern Hilfestellungen, eine niedrigschwellige einführende Lehrveranstaltung zur historischen Statistik zu konzipieren. Studierende sollen dort elementare Kenntnisse zum besseren Verständnis historischer Studien erhalten, die sich statistischer Methoden bedienen. Elementar meint hier vor allem die deskriptive Statistik und die Korrelationsanalyse. Die Planung der Lehrveranstaltung erfolgt entlang folgender Schwerpunkte:- Zielstellung und Zielgruppen- Statistische Denkweise- Basiswissen- Fallstricke- Der typische quantifizierende Forschungsansatz- Kursgestaltung
Del 6 - Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften im 21. Jahrhundert
Deutschland 1871
Die Nationalstaatsbildung und der Weg in die moderne Wirtschaft
Inbunden, Tyska, 2021
1 969 kr
Tillfälligt slut
Kurz nach der Gründung des ersten deutschen Nationalstaats 1871 trat die deutsche Wirtschaft in die Ära des modernen Wirtschaftswachstums ein. Dennoch ist bisher kaum erforscht, ob und auf welche Weise die Nationalstaatsbildung die wirtschaftliche Dynamik beeinflusst hat.In diesem Band gehen zwanzig Autorinnen und Autoren diesen Zusammenhängen aus unterschiedlichen Perspektiven nach und ordnen sie in den europäischen Kontext ein. Somit wird ein umfassendes Bild der deutschen Wirtschaft in der Ära der Industrialisierung und (ersten) Globalisierung entfaltet. Darüber hinaus werden die Kanäle identifiziert, über welche die Nationalstaatsbildung den Übergang zu einem Muster des modernen Wirtschaftswachstums beeinflusste, das Deutschland in vielerlei Hinsicht bis heute prägt.