Nadine Werner – författare
Visar alla böcker från författaren Nadine Werner. Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
Inbunden, Tyska, 2019
1 029 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
E-bok
PDF, Tyska, 2015317 kr
Läs direkt efter köp
Eine Entzifferung der erinnerungstheoretischen Spuren Sigmund Freuds im Nachlass zu Walter Benjamins Berliner Chronik/Berliner Kindheit um 1900.Poetische Prosaminiaturen, autobiographische Erinnerungsbilder, sprachliche Momentaufnahmen - Walter Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert" (1932-1938) gilt als Schlüsseltext der Moderne. Benjamin schreibt ihn im letzten Jahrzehnt seines Lebens, im Exil und in großer Sehnsucht nach der Heimat der Kindheit. In die Texte eingeschlossen und zum Teil verborgen sind Reflexionen über die Unwiederbringlichkeit der Vergangenheit. Trotzdem suchen die Texte das Vergangene unermüdlich auf.Die implizite Gedächtnistheorie des Kindheitsbuchs ist durch die Lektüre Sigmund Freuds geprägt. Nadine Werner geht den Spuren Freuds erstmals in ihrem ganzen Umfang nach. Das Bild vom »Analytiker als Archäologen", der Vergangenes an die Oberfläche des Bewusstseins hebt, ist Freuds wirkungsmächtigste Metapher - Benjamin dient die Archäologie als Denkfigur. Sie bringt den gedanklichen Raum hervor, in dem seine erinnerungstheoretischen Überlegungen wachsen. Entlang der Archäologie als Metapher und Methode entziffert die Autorin die Aufnahme Freuds in das (zum Teil noch unpublizierte) Nachlassmaterial zum Kindheitsbuch.
E-bok
PDF, Tyska, 2021322 kr
Läs direkt efter köp
"Links hatte noch alles sich zu enträtseln" heißt ein Band über Walter Benjamin, den Burkhardt Lindner 1978 herausgab. Zu dieser Enträtselung hat er selbst wie kaum ein anderer beigetragen – ohne je vollständige Enträtselbarkeit zu behaupten. Die Auswahl der in diesem Band versammelten Studien zu Benjamin gibt Einblick in Lindners umfängliche Forschung und damit zugleich in die Geschichte der Benjamin-Rezeption. Das Spektrum der Beiträge reicht von politischen über ästhetischen Fragestellungen bis hin zur Fokussierung von Schreibprozess und Materialität. In "Die Heiterkeit des Kommunismus" schreibt Lindner: "Das Spiel nutzt nichts ab; es etabliert Möglichkeiten." In über 40 Jahren hat sich auch Benjamins Werk für ihn nie abgenutzt. Es bot immer wieder neue Möglichkeiten, weil Lindner ihm mit besonderer Aufmerksamkeit begegnete: Nichts vorschnell selbstverständlich nehmend, bereit, immer wieder mit großer Genauigkeit und Offenheit zu lesen. So trägt er die Heiterkeit zurück zu seinen Leserinnen und Lesern: "Wer Lindners Arbeiten liest", so Jochen Hörisch, "wendet sich mit neuer Lust den von ihnen analysierten und gedeuteten Werken zu, die sich dann anders, ganz anders als zuvor präsentieren."Dass dieses Buch posthum erscheint, wurde unerwartet zu dessen trauriger Geschichte. Es entstand – mit Jürgen Link formuliert – "im naiven Vertrauen auf genügend künftige Zeit" und ist das Resultat eines langen und intensiven Austauschs der Herausgeberinnen mit dem Autor.