Sascha Himmelsbach – författare
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PDF, Tyska, 2023184 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Öffentliche Verwaltung, Note: 1,0, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem unaufhaltbaren Aufstieg des Internets sind elektronische Daten und die damit verbundenen Wissensbestände zur kritischen Ressource der Moderne aufgestiegen. Egal ob Einkäufe über Amazon, Recherche bei Google oder Homeschooling via Windows-PC, die Menschheit generiert immer größere Datenströme.Wissen ist dabei Macht: Die Top-Unternehmen der Welt sind digitale Archivare, sammeln rund um die Uhr Informationen. Sie verfolgen damit die Absicht, eigene Kernkompetenzen weiterzuentwickeln und so Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Solche Strategien sind notwendig, da der Firmenalltag krisenbehafteter, komplexer und unsicherer wird. Das Phänomen ist in der Wissenschaft als VUCA-Welt bekannt und lässt Konzerne nur noch auf Sicht planen. Auch den Staat und die Verwaltungen betrifft diese neuartige Umwelt, bieten sie doch mit ihrem Territorium das Spielfeld, auf dem die digitale Transformation der Unternehmen und der Gesellschaft stattfindet. Doch gerade in dieser rauen und dynamischen Organisationsumwelt schaffen es deutsche Behörden nicht, ihr Wissen sinnvoll einzusetzen. Im Gegenteil: Leuchtturmprojekte, wie Datenbanken sinnvoll für Verwaltungshandeln nutzbar zu machen, scheitern in jüngster Vergangenheit kläglich. In der digitalen Wissensexplosion scheint die öffentliche Hand neben den privatwirtschaftlichen Akteuren und der Bevölkerung in einer Zuschauerrolle gefangen. Diese Entwicklung ist gerade deshalb so problematisch, weil auch Behörden und Kommunalverwaltungen legitimiert werden und bei dauerhaft schlechten Resultaten um ihre Existenzgrundlage bangen müssen.Wenn nun aber staatliche Einrichtungen nicht dazu in der Lage sind, sich auf die sprunghaften Umweltbedingungen einzustellen, droht ihnen die Handlungsunfähigkeit und die Wut der Gesellschaft, was bis zur Auflösung der Institution „Staat und Verwaltung“, zumindest aber zur Schwächung der Demokratie, führen kann.
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PDF, Tyska, 2023250 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Organisation und Verwaltung - Öffentliche Verwaltung, Note: 1,4, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl (Fakultät II Wirtschafts-, Informations- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Organisationstheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet und seine elektronischen Prozesse gehören für einen Großteil der Menschen in Deutschland zum Alltag. Egal ob Einkäufe über Amazon, Recherche bei Google oder Homeschooling via Zoom, das gesellschaftliche Leben findet heute über weite Strecken digital statt. 50 Milliarden vernetzter Geräte weltweit sprechen eine deutliche Sprache. Die Tendenz ist steigend: Technologische Veränderungen werden auch künftig den Alltag bestimmen. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit Kundenkontakt können sich dem Wandel also schlichtweg nicht entziehen. Doch egal, ob in der Forschung oder im allgemeinen Diskurs, die Verwaltung hinkt dem Prozess in der Wahrnehmung der Menschen weit hinterher. Sie kann nicht mit der digitalen Entwicklung mithalten und gilt deshalb als unmodern und ineffizient. Der schlechte und umständliche Service lässt den Staat wie ein Relikt aus vergangener Zeit wirken und führt zu Akzeptanzverlust in der Bevölkerung.Da in Deutschland aber alle Macht vom Volk ausgeht und der Staat ohne den Rückhalt seiner Bürgerinnen und Bürger auf Dauer nicht bestehen kann, gilt es, das verlorene Vertrauen wiederherzustellen. Die Lösung: Im Zuge der digitalen Transformation müssen sich Behörden – trotz großer Vorbehalte – den Megatrends aus der Privatwirtschaft angleichen und setzen deshalb immer mehr auf externe Beratung. Man sucht also Impulse aus dem als fortschrittlich geltenden Wirtschaftssektor. Mithilfe von Externen soll die Lücke zwischen Wirtschaft und Staat in Sachen digitalem Fortschritt schneller geschlossen werden. Diese Bemühungen gehen laut Fachliteratur so weit, dass IT-bedingte Veränderungen in Behörden fast immer durch Beraterinnen und Berater unterstützt werden.