In vielen High-Tech-Unternehmen wird für die Vermarktung hochkomplexer Produkte viel Geld bewegt - jedoch oft ohne langfristigen Erfolg. Die Ursache: die meisten Firmen setzen für Marketing-Strategien immer noch statische Instrumente ein, obwohl bekannt ist, dass sich Wirtschaft und Unternehmen zyklisch und dynamisch entwickeln. Erfahrungen zeigen, dass eine genaue Kenntnis und strategische Nutzung der Wellen von Wirtschafts-, Technologie- und Investitionszyklen den Unternehmen mehr Handlungsspielraum verschafft. Die Marketing-Strategie, die sie dafür entwickeln müssen, ist die Marketing-Welle. Mit ihr wird die Instrumentensicht des klassischen Marketings durch eine Prozesssicht abgelöst, die sehr wohl die bewährten Marketing-Instrumente einzusetzen weiß. "Marketing für High-Tech-Unternehmen" zeigt außerdem, wie Unternehmen aus innovativen Branchen selbst technologische Wellen anstoßen können.
Del 14 - Finanz- Und Steuerrecht in Deutschland Und Europa
Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die neuere Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) in der Rechtssache Feuerbestattungsverein Halle. Dort billigte der BFH einem Steuerpflichtigen einen Auskunftsanspruch hinsichtlich der Besteuerung seines Konkurrenten zwecks Vorbereitung einer negativen Konkurrentenklage zu. Diese Rechtsprechung wird zum Anlass genommen, die negative Konkurrentenklage und einen etwaigen Auskunftsanspruch näher zu beleuchten. Neben der Frage, welche Klageart die richtige ist, wenn der Steuerpflichtige die Besteuerung seines unzutreffend besteuerten Konkurrenten begehrt, widmet sich die Arbeit im Schwerpunkt der Klagebefugnis aus § 40 Abs. 2 FGO. Hierbei erfolgen eine Differenzierung und eine vertiefte Auseinandersetzung mit nationalem Recht wie auch mit Unionsrecht. Abschließend wird der vom Bundesfinanzhof entwickelte, auf Verfassungsrecht basierende Auskunftsanspruch und sein Verhältnis zu den Informationsfreiheitsgesetzen der Länder analysiert.