Walburga Hulk – författare
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Die Schrift-Spuren von Subjektivität führen zu der Frage nach dem Prozeß der Subjektivierung in altfranzösischen Texten des 13. und 14. Jahrhunderts. Vom doppelten »Roman de la Rose« des Guillaume de Lorris/Jean de Meun über die »Clef d''Amors« und den »Dit de la Panthère d''Amours« bis zum »Livre du Voir-Dit« des Guillaume de Machaut wird ein Zeitraum umschrieben, der in den Literaturgeschichten keine >Epoche< bildet. Als Zwischen-Zeit markiert er den Übergang von einem noch feudal-höfisch verpflichteten Kulturideal zu einer durch Bildung und Erfahrung erarbeiteten Kulturpraxis. Von einem allegorisch und traumszenarisch vermittelten Aufbruch des Ich zu einer aus Kommunikation und Medialität begründeten Ich-Konstituierung, von einer letztmalig aus Autoritäten entworfenen Wahrheit zu einer erstmalig durch Schrift-Begehren autorisierten Suche nach den Möglichkeiten der Selbstfindung. Im Bruch, der sich hier auftut zwischen einer klaffenden, suspendierten Beglaubigung durch Ideale und einer nach Sinn und Konstanz drängenden Kontingenzerfahrung, erfährt sich ein stets mangelhaftes >Ich
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Schrift-Spuren von Subjektivität
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Im Kontext der Medienumbrüche 1900 und 2000 eröffnen die Beiträge des Bandes diskurskritische und de/konstruktivistische Perspektiven auf je spezifische Semiotisierungen der Variable »Geschlecht«. Unter dem Vexierbegriff des (Post-)Gender wird nach ästhetischen Praktiken der Inszenierung, Performanz und Hybridisierung ebenso gefragt wie nach der (Un-)Möglichkeit einer Weiterentwicklung der Theoriebildung über Butler und Haraway hinaus. Einen thematischen Fokus bildet neben den historischen Avantgarden die aktuelle popkulturelle Medienszene; die Beispiele stammen aus Literatur, Kunst, Film, Videoclip, Computerspiel und -technik.
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In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts sind Macht- und Körperinszenierungen zu beobachten, die - vor allem in Italien und von Italien ausgehend - für die Kultur- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts relevant sind. Im Übergang von der ästhetizistischen Moderne zum italienischen Futurismus werden Konzepte reflektiert und Inszenierungen experimentell durchgespielt, die wichtige Impulse für nachfolgende anthropologische Fragestellungen und ästhetische Strömungen im europäischen (und nicht zuletzt im globalen) Kontext geben. Vor allem das Faszinationsmuster Bewegung (Geschwindigkeit, Athletismus, Masse) initiierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter dem Eindruck der technischen Medien eine Konkurrenz und Konvergenz von Künsten und Wissenschaften und führte zur Neucodierung wesentlicher Parameter unserer Kultur (Bewusstsein, Imaginäres, Identität, Gedächtnis).Das im Umfeld der frühen Avantgarden intellektuell und ästhetisch dichte Wechselverhältnis von Literatur, Philosophie, Künsten, Medien und Wissenschaften wird in diesem Band aus der Perspektive neuerer kulturwissenschaftlicher Fragestellungen (Performativität, Inszenierung, Intermedialität, Materialität) beleuchtet und im Horizont neuer Suchbegriffe (Form, Formauflösung, Intensität) erforscht.
Multiethnizit�t, Migration und Mehrsprachigkeit. Festschrift zum 65. Geburtstag von Adelheid Schumann
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