Andreas Braune – författare
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Del 14457 - Reclam Universal-Bibliothek
Ziviler Ungehorsam. Texte von Thoreau bis Extinction Rebellion
Häftad, Tyska, 2023
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PDF, Tyska, 2016548 kr
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Die deutsche Demokratie steht im 21. Jahrhundert vor neuen und vielfaltigen Herausforderungen: Sinkende Wahlbeteiligung und steigende Politikverdrossenheit, neue Parteien und Protestbewegungen (zum Teil mit sehr alten Ideen), Terror in der Welt und die Ruckkehr des Krieges nach Europa, soziale Ungleichgewichte in Europa und in Deutschland - die Liste liee sich verlangern. Soll ausgerechnet die Weimarer Republik, die "e;uberforderte Republik"e; (Ursula Buttner), Antworten auf diese Fragen parat haben? Mit dem naher ruckenden Zentenarium der ersten deutschen Demokratie untersuchen die Autorinnen und Autoren, welche Herausforderungen "e;Weimar"e; heute an Wissenschaft und museale Vermittlung, an politische Bildung und politische Praxis stellt und wie "e;Weimar"e; helfen kann, unsere Demokratie heute zu beleben.
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PDF, Tyska, 2018650 kr
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Die Jahre von 1918/19 bis 1933 sind eine turbulente Zeit in der deutschen Geschichte. Zwischen Putschversuchen und Wirtschaftskrisen, Straenkampfen und einem "e;Staatsstreich auf Raten"e; kannte die Weimarer Republik nur eine kurze Phase der Stabilitat. Fur die Zeitgenossen war sie aber das politische System, das das Kaiserreich abgelost hatte und nun das politische und gesellschaftliche Leben der Burgerinnen und Burger pragte - und zwar vermeintlich auf Dauer. Uberall deuteten sich ein neues republikanisches Selbstverstandnis, neue demokratische Spielregeln und Handlungsformen an. Die Republik wurde mehr und mehr zur Normalitat. Einen selbstverstandlichen und unangefochtenen republikanischen Alltag gab es in der Weimarer Republik jedoch nicht. "e;Weimar"e; war eine Transformationsgesellschaft, die nach dem Alltag der Republik suchte und um ihn rang. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes bieten mit den hier vereinten aktuellen Forschungen ein Kaleidoskop der Normalitaten, mit allen Anfeindungen und Erfolgen, die die Weimarer Republik kennzeichneten.
Häftad, Tyska
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PDF, Tyska, 2018599 kr
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Die Spaltung der Arbeiterbewegung zwischen Kommunismus und Sozialdemokratie pragte die verhangnisvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend mit. In Vergessenheit gerat dabei oft, dass sich zu Beginn nicht KPD und SPD gegenuberstanden. Vielmehr hatte sich im April 1917 die USPD in Opposition zur Burgfriedenspolitik der SPD gegrundet. Sie war an den Protesten und Massenstreiks gegen den Krieg beteiligt und trat in der Revolution 1918/19 fur einen radikaleren Schnitt mit der alten Ordnung ein. Zwischen einer an Stabilitat orientierten SPD und dem zur Weltbewegung strebendem Kommunismus war fur die USPD als radikalem Flugel der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung jedoch bald kein Platz mehr. Die kurze Phase der USPD als Massenpartei von 1917 bis 1922 veranschaulicht, dass es in den Vorstellungen der Zeitgenossen viele Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus gab in jedem Fall mehr als zwei. Der Blick auf die USPD ladt dazu ein, den offenen Zukunftshorizont der Akteure des demokratischen Aufbruchs seit 1918 ernster zu nehmen.
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Im Jahr ihres Zentenariums hort die Novemberrevolution zusehends auf, eine "e;vergessene Revolution"e; (Alexander Gallus, 2010) zu sein. In Wissenschaft und Offentlichkeit wachst die Einsicht, dass der Aufbruch in die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands mehr war als eine halbe, stecken gebliebene oder gar verratene Revolution. Stattdessen gelang es, unter der Last eines verlorenen Krieges und seiner bedrohlichen Friedensverhandlungen, unter den Bedingungen sozialer Not und Ungewissheit und unter bestandiger politischer Unruhe und der Gefahr eines revolutionaren Burgerkrieges die am 9. November 1919 ausgerufene 'deutsche Republik' zu konsolidieren. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes leisten eine interdisziplinare Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungen zur Novemberrevolution und weisen neue Fragestellungen und Herangehensweisen aus. Sie untersuchen zudem, warum die erste erfolgreiche demokratische Revolution bislang einen so schweren Stand im Erinnerungshaushalt der Deutschen hatte und fragen danach, ob sie nicht doch ein demokratischer Erinnerungsort sein konnte.
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PDF, Tyska, 2019739 kr
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Mit dem Schlagwort der "e;Weimarer Verhaltnisse"e; verbindet man auch heute noch eine Zeit des Chaos und der Gewalt, die scheinbar zwangslaufig in den Nationalsozialismus mundete. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeigen, wie sehr Deutschlands erste Demokratie eine Phase des institutionellen Umbruchs war: Ihre Konflikte waren Ausdruck tiefgreifender Transformationsprozesse, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erfassten - nicht nur in Parteien und Parlamenten, sondern auch in Universitaten, Schulen, Kirchen und sogar auf der Strae wurde miteinander gerungen. Nach dem Zusammenbruch alter Gewissheiten musste ein neuer demokratischer Konsens gefunden werden, was nur selten gelang. Dennoch wurden in dieser Zeit durchaus Fortschritte erzielt, die die Grundlage fur ahnliche Transformationsprozesse in der fruhen Bonner Republik bildeten. Auch Deutschlands zweite Demokratie war in ihren Anfangen keine konfliktfreie Zeit, konnte aber auf den Erfahrungen aus der Weimarer Republik aufbauen.
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PDF, Tyska, 2020726 kr
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Mit dem Ersten Weltkrieg endete die internationale Ordnung des 19. Jahrhunderts. Fur Optimisten war nach den Erfahrungen des Weltkrieges die Zeit gekommen, Waffengewalt als Mittel der Politik auszuschlieen. Die Realitat aber sah ernuchternd aus: okonomische Verwerfungen, fortgesetzte Kriege an den Randern Europas und ein Friedensschluss, der fur viele Beteiligte den Keim neuer Konflikte in sich trug. Doch auf dem Wege der Verstandigung fand man Stuck fur Stuck zueinander und die Konturen einer neuen, multilateralen Weltordnung wurden sichtbar. Trotzdem blieben Nationalismus und Autoritarismus, okonomische Krisen und Misstrauen groe Hindernisse. Der Liberalismus und seine Vorstellungen einer Volkerrechts- und Weltwirtschaftsordnung gerieten in eine existentielle Krise, die durch alternative Ordnungsentwurfe von links und rechts verscharft wurde. Die Autorinnen und Autoren zeichnen sowohl dieses Ringen um eine politische, volkerrechtliche und okonomische Neuordnung der internationalen Beziehungen nach, als auch den Versuch der deutschen Au enpolitik, ihren neuen Platz in der Welt zu finden.
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PDF, Tyska, 2020700 kr
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Langst hat die historische Forschung das hartnackige Diktum zur Weimarer Republik von einer "e;Demokratie ohne Demokraten"e; widerlegt. Doch welche Personlichkeiten trugen tatsachlich den Geist der Republik und versuchten, die demokratische Transformation mitzugestalten?Die Autorinnen und Autoren zeigen, mit welch unterschiedlicher Auspragung und innerer Uberzeugung sich die Zeitgenossen hinter der Republik versammeln konnten. Sie legen dabei den Fokus auf Akteure der zweiten und dritten Reihe nicht nur in der Politik, sondern auch in Kultur, Bildung und Medien. Dadurch gelingt es, ausgetretene Pfade der historischen Forschung zu verlassen und neue, unerwartete Erkenntnisse durch Tiefenbohrungen in die Weimarer Gesellschaft ans Tageslicht zu fordern. Neben der Betrachtung individueller Lebenslaufe beleuchten die Beitrage so auch personale Netzwerke, Milieugebundenheit und Fragen nach demokratischen Traditionslinien.
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PDF, Tyska, 2021739 kr
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Im Jahr 1924 ist die Weimarer Republik funf Jahre alt. Nach aller Anfangsgewalt ist Deutschland noch immer eine parlamentarische Demokratie und es beginnt die kurze Phase ihrer relativen Stabilitat. Doch wie kam diese Stabilitat zustande, da weder 1920, im Jahr des Kapp-Luttwitz-Putsches, noch 1923, im scharfsten Krisenjahr der Republik, das Uberleben der Demokratie selbstverstandlich war? Wie gelang es, das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen und die demokratische Transformation zu sichern? Wie wurde der drohende Burgerkrieg abgewendet? Welche zusatzlichen Hypotheken burdete dieser Abwehrkampf der jungen Republik auf?Die Autorin und die Autoren betrachten die Jahre vor 1924 und untersuchen, welche Akteure und Regionen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen standen und wie dennoch die innere Sicherheit in der Weimarer Republik wiederhergestellt werden konnte. Auch die weitere Konsolidierung nach 1924 wird thematisiert, ebenso wie die Verarbeitung der Anfangsgewalt in Literatur und Erinnerungskultur.
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PDF, Tyska, 2021560 kr
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Im Jahr 2019 feierte das Grundgesetz seinen 70. Jahrestag. Dies bot Anlass, auf die demokratiegeschichtlichen Wendepunkte des 20. Jahrhunderts zuruckzublicken: 1919 mit der Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung und der ersten erfolgreichen Demokratiegrundung, 1949 mit der deutsch-deutschen Staatsgrundung, also der Wiedererrichtung einer parlamentarischen Demokratie im Westen und einer Volksdemokratie im Osten, und schlielich 1989 mit der Friedlichen Revolution und dem Aufbruch in ein geeintes demokratisches Deutschland. Doch wie sah das Demokratieverstandnis aus, das diesen verschiedenen Wendepunkten jeweils zugrunde lag? Wie pragten vorherige Erfolge und Ruckschlage spatere Aufbruche in die Demokratie? Die Beitrage des Bandes zeichnen die langen und verwobenen Wurzeln unserer heutigen Demokratie nach und zeigen die dynamische Entwicklung des Konzeptes 'Demokratie' im Laufe der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts auf.
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PDF, Tyska, 2021866 kr
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Wie demokratisch war der Obrigkeitsstaat? Die Autorinnen und Autoren liefern detaillierte Einblicke in Verfassungsstruktur, Parteienlandschaft, politische Prozesse und gesellschaftliche Bewegungen in der Zeit des Kaiserreichs, das 47 Jahre lang die deutsche Geschichte gepragt hat. Sie thematisieren Erinnerungskultur(en) und die Behandlung in der Historiographie. Deutlich wird, dass das Kaiserreich durchaus Tendenzen gesellschaftlicher Demokratisierung zeigte. Das politische und intellektuelle Establishment sowie das Verfassungsgefuge versuchten aber, diese eher abzuwehren als sie zu integrieren. Der Platz des Kaiserreiches in der deutschen Demokratiegeschichte bleibt daher ambivalent, und dies spiegelt sich bis heute in der Erinnerungskultur wider.
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PDF, Tyska, 2022688 kr
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In kulturgeschichtlicher Perspektive galt die Weimarer Republik schon immer als Zeit des Aufbruchs, des Experimentierens und als Phase einer enormen kunstlerischen, kulturellen und intellektuellen Produktivitat. Die Politik der Weimarer Jahre bildete in dieser auch erinnerungskulturell verbreiteten Sichtweise lange nur das bedrohliche Hintergrundrauschen beim "e;Tanz auf dem Vulkan"e;. Dabei durchdrangen die Verarbeitung von Krieg und Revolution und das Ringen um die politische Zukunft Deutschlands nahezu alle kulturellen Bereiche und auch die auerst dynamische Medienlandschaft. Die neu geschaffenen Freiheiten der Republik boten dafur die besten Voraussetzungen. Kunstlerische und technische Innovationen trieben die Politisierung der Kultur und Medien sowie die Medialisierung der Politik zusatzlich voran. Die Autorinnen und Autoren nehmen diese enge Verzahnung der Politik mit der Kultur und den Medien der Weimarer Republik in den Fokus. Die Stichproben aus Presse, Publizistik, Film, Illustrierten, Plakatkunst, Literatur und Architektur geben starke Hinweise darauf, dass es in Zeiten hochster Politisierung und scharfer Auseinandersetzungen um die Republik fur nahezu alle Medien- und Kulturschaffenden unmoglich wurde, ein "e;Unpolitischer"e; (Th. Mann) zu bleiben.
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PDF, Tyska, 2022764 kr
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Als 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedet wurde, wurde auch in Bildungsfragen eine ganze Reihe von Kompromissen geschlossen und Weichen fur die Zukunft der Republik gestellt. Das betraf nicht nur die Bildung von Kindern und Jugendlichen im Schulsystem, sondern auch die Erwachsenenbildung, fur die neue Grundlagen geschaffen wurden. Kern dieses ganzheitlichen Ansatzes war das Bewusstsein, dass sich die Republik aktiv um die Bildung der Menschen bemuhen musste, um aus den Untertanen der Monarchie Staatsburgerinnen und Staatsburger der Republik zu machen. Zugleich blieb vor allem die schulische Bildung Landersache und die Frage nach der 'richtigen' Bildung eine weltanschauliche Frage. Das trug zur weiteren Politisierung der Bildungsfragen bei und verhinderte, dass aus den Kompromissen der Anfangsjahre ein Bildungskonsens werden konnte. Die Autorinnen und Autoren zeigen diese Kontroversen, aber auch wichtige Errungenschaften im Bereich der schulischen und politischen Bildung auf. Neben der starken Politisierung der Bildungsfragen und Bildungspolitik wird daran auch deutlich, dass die Republik auch in diesem Bereich keinesfalls eine 'Republik ohne Republikaner' war, und dass viele der Errungenschaften der ersten deutschen Demokratie nach 1945 wieder aufgegriffen wurden.
Häftad, Tyska, 2014
394 kr
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