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Konzepte - Analysen - Dialoge
772 kr
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Der Band thematisiert theoretische Zugänge zur öffentlichen Geschichte unter den Begriffen Erinnerungskulturen, Geschichtskulturen und Public History, Analysen zu aktuellen Medien der öffentlichen Geschichte wie Comics, Zeitungen, Ausstellungen und Formen der Digital Public History sowie Reflexionen aus Museen und Geschichtsbüros.
1 468 kr
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Im Kontext von Nachrüstungsdebatte und Friedensbewegung kam zu Beginn der 1980er Jahre in einigen Städten die Forderung nach der Errichtung von Denkmälern für Deserteure auf. Das kontrastierte scharf mit der bisherigen Sichtweise auf Deserteure: Bis dato wurden sie in der Öffentlichkeit als Feiglinge und Drückeberger betrachtet. Die Untersuchung thematisiert nicht allein die Errichtung solcher Denkmäler, sondern allgemeiner die öffentliche Wahrnehmung des Phänomens Desertion − insbesondere im Kontext des Nationalsozialismus. Die Studie analysiert den Wandel dieses Diskurses in den 1980er und 1990er Jahren. Sie verbindet anhand zweier exemplarischer Denkmalsdiskussionen die lokale Mikro-Ebene mit der bundesrepublikanischen Makro-Ebene und zeigt deren Zusammenhang auf.
Ein Unterrichtsmodell zum historischen Lernen ueber die Shoah
1 202 kr
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Die Autorin setzt sich sowohl fachwissenschaftlich, fachdidaktisch als auch familienbiografisch mit individuellem Täterhandeln im Nationalsozialismus auseinander. Die Motivation hierzu war die kritische Aufarbeitung der Biografie ihres Großonkels, eines NS-Verbrechers in den besetzten Niederlanden. Aufbauend auf den theoretischen Erkenntnissen konzipiert die Autorin ein Unterrichtsmodell zum historischen Lernen über die Shoah für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II. Sie reflektiert ihre Unterrichtserfahrungen. Die Studie vereinigt somit als Hybrid historisch-empirische Täterforschung, didaktisch-normative Überlegungen zur Konstruktion eines Unterrichtsmodells und subjektorientiert-reflexive Perspektiven.
Preußische Gymnasiallehrer 1820-1914: Profile einer Profession
748 kr
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Die Neuordnung des preußischen Gymnasiums im 19. Jahrhundert stellte eine unvergleichliche Reform dar. Durch seine Einheitsschule für höhere Bildung, sorgfältige staatliche Überwachung und beständige Bildungsprinzipien erlangte es anerkannten Erfolg. Von entscheidender Bedeutung waren die Lehrkräfte: Sie stammten oft aus nicht-akademischen Verhältnissen, doch ihre wissenschaftliche Kompetenz und hingebungsvolle Berufsverpflichtung waren unumstritten. Diese Studie analysiert die Perspektiven, Qualifikationen und soziale Herkunft der Lehrer sowie ihre Integration in das Gymnasiumssystem. Zusätzlich wird die Interpretation zeitgenössischer Veränderungen und die politischen Visionen der Lehrkräfte beleuchtet. Als Hauptquelle dienen die wertvollen und oft übersehenen Jahresberichte der Gymnasien („Schulprogramme“).
Analytische Zugaenge und Lernpotenziale digitaler Geschichte
705 kr
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