Kathrin Paasch – författare
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PDF, Tyska, 2020929 kr
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Der ehemalige Franziskaner und evangelische Pfarrer Friedrich Myconius gehörte seit seiner Berufung nach Gotha im Jahr 1524 zu den führenden Akteuren der Wittenberger Reformation. Die Autorinnen und Autoren befassen sich mit dem Leben, Wirken und Werk von Myconius.Neben den Auseinandersetzungen der Franziskaner mit Reformbewegungen vor und nach 1517 und Myconius'' Beziehungen nach Wittenberg behandeln die Beiträge auch seine Bedeutung für die Organisation der evangelischen Kirchen in Thüringen. Ebenso werden seine kirchlichen und schulischen Aufsichtsfunktionen und seine Rollen bei überregionalen Religionsverhandlungen, der Reformation im albertinischen Sachsen sowie der Konfrontation mit den Täufern untersucht. Ferner bieten die Beiträge erstmals eingehende Studien zu Myconius'' Werken, etwa zu seiner Geschichte der Reformation und seinem weit bekannten Traum und dessen Rezeption. Abgerundet wird der Band durch eine Neuedition des einflussreichen Visitationsberichts von 1526, eine detaillierte Bibliographie und ein erweitertes Verzeichnis von Myconius'' umfangreicher Korrespondenz.
Inbunden, Tyska, 2018
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With foundations in medieval times, religious conversations became a powerful control instrument of religious and confessional politics, which was meant as a remedy to inner-Christian and inner-confessional quarrels in the aftermath of the Reformation (16/17th century). From different confessional angles this volume deals with these often transient but highly influential religious conversations at the intersections of Theology and Politics.
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PDF, Tyska, 20201 854 kr
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Die Erinnerung an die Reformation war für die protestantischen Konfessionen in der Frühen Neuzeit identitätsstiftend. Die Memoria war gleichsam der Erinnerungsbogen, der die lutherische, aber auch die reformierte Konfession mit ihren Anfängen verband. Sie konnte Landschaften, Architekturen, Kunstgegenstände, Medaillen, Münzen, Handschriften, Alte Drucke, Musik und vieles mehr umfassen. Wie die Räume und Strategien der Reformationserinnerung genauer aussahen, untersuchen die Aufsätze im vorliegenden Band. Durch ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden unterschiedliche Ausdrucksformen der Erinnerung exemplarisch analysiert, kontextuell interpretiert und interdisziplinär profiliert. Hierdurch wird eine Neukonstruktion der Geschichte der reformatorischen Erinnerungskultur vom 16. bis ins 18. Jahrhundert möglich, die in den frühneuzeitlich-lutherischen Territorien der ernestinischen Herzöge besonders anschaulich wird.