Martin Bartelmus – författare
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Del 15 - Cultural Animal Studies
Wild-Tier-Fotografie
Ökologische, postkoloniale und ästhetische Perspektiven
Häftad, Tyska, 2024
784 kr
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Technische Innovationen der Fotografie erlaubten Ende des 19. Jahrhunderts, Wildtiere nicht mehr nur als Kadaver und Beute oder in Studio und Gehege abzulichten, sondern ihnen in ihrem natürlichen Habitat nachzuspüren. Die frühe Wildtierfotografie bediente damit ein populäres Interesse an der als lokal, national oder kolonial geschätzten Fauna, lieferte wichtige Beiträge zur zoologischen Forschung und verstand sich häufig als Vorkämpfer des Naturschutzes. Ganz neu stellte sich damit aber auch die Frage, wie man Tiere richtig fotografiert: technisch, ästhetisch, ethisch. Der Band beantwortet diese Fragen in historischer Perspektive und erschließt damit das Forschungsfeld der Wildtierfotografie.
786 kr
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Technische Innovationen der Fotografie erlaubten Ende des 19. Jahrhunderts, Wildtiere nicht mehr nur als Kadaver und Beute oder in Studio und Gehege abzulichten, sondern ihnen in ihrem natürlichen Habitat nachzuspüren. Die frühe Wildtierfotografie bediente damit ein populäres Interesse an der als lokal, national oder kolonial geschätzten Fauna, lieferte wichtige Beiträge zur zoologischen Forschung und verstand sich häufig als Vorkämpfer des Naturschutzes. Ganz neu stellte sich damit aber auch die Frage, wie man Tiere richtig fotografiert: technisch, ästhetisch, ethisch. Der Band beantwortet diese Fragen in historischer Perspektive und erschließt damit das Forschungsfeld der Wildtierfotografie.
Inbunden, Tyska, 2025
223 kr
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PDF, Tyska, 2018140 kr
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In dieser Ausgabe von Tierstudien sind zehn wissenschaftliche und drei künstlerische Untersuchungen kranker Tiere versammelt. Lahme Pferde sprengen geschlechtliche Ordnungen, tollwutinfizierte Füchse lösen Urängste und Empathie aus, depressive Pfauen machen Kunst, verölte Seevögel bevölkern das Imaginarium ökologischer Prekarität. So entstehen komplexe tierliche Krankheitsbilder, die zeigen, wie über das Register der Krankheit konkrete Tiere in der Gesellschaft situiert und behandelt werden, wie mit ihnen Einschreibungen in soziale Kategorien vorgenommen, Verantwortungen abgesteckt, Ideale formuliert und Zugriffe legitimiert werden. Zusätzlich zu dieser soziologischen Dimension erscheinen in einer kulturwissenschaftlichen Perspektive die Praktiken und Repräsentationen tierlicher Existenzen entlang der Dichotomie von gesund und krank als aufschlussreiche Techniken, mit denen symbolische und soziale Semantiken in Körper und Physiologien eingeschrieben werden.
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PDF, Tyska, 2019197 kr
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Der Körper bzw. der Leib ist eine so gut wie alle expressionistischen Kunstrichtungen dominierende Konstante. In der Literatur sowie in den theoretischen Schriften expressionistischer Schriftsteller*innen und Künstler*innen wird eine radikale Körpermetaphorik genutzt.Bildende Kunst und Film zerlegen Körper und loten die dahinterstehenden Seelenzustände aus. Aktmalerei, Groteske, geöffnete Wunden, der Topos des strömenden Bluts, Sexualität und Rassentheorie: Die zehnte Ausgabe von Expressionismus bringt die verschiedenen Diskurse aus interdisziplinärer Sicht zusammen und eruiert die Funktionalisierung des Körpers in expressionistischer Kunst.
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PDF, Tyska, 2020199 kr
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In den letzten Jahren werden – u.a. angestoßen durch transhumanistische Diskurse und einschlägige Publikationen wie Insect Media (Jussi Parikka) oder Das Internet der Tiere (Alexander Pschera) – Tiere und Medien zunehmend auf produktive Weise zusammengedacht. Tiere sind dabei nicht auf die Rolle eines kulturwissenschaftlich beschreibbaren Motivs beschränkt, sondern sie treten in vielfältiger Weise als Mediennutzer in Erscheinung – etwa in der Animal Computer Interaction, die sich zunehmend als eigene Disziplin gegenüber der Human Computer Interaction positioniert. Medien schaffen eine neue Form der Verbindung zu Tieren und können teilweise sogar für die Tiere selbst von Nutzen sein.In dieser Ausgabe von Tierstudien wird deshalb der Animal Turn in den Medienwissenschaften beleuchtet und an konkreten Fallbeispielen aus anderen Fachgebieten gezeigt, auf welche Weise und zu welchem Zweck Tiere als Medien bzw. (Ver-)Mittler fungieren oder eingesetzt werden (können). Beiträger*innen u.a. aus der Philosophie, Geschichtswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft, aber auch aus Design, Kunst und Computertechnologie analysieren, wie Tiere im Umgang oder im Verbund mit Medien eine spezifische Agency entfalten und welche Rolle diese Agency für gängige Differenzziehungen zwischen den Arten spielt.Wenn Tieren, Menschen und Technik untrennbar miteinander gekoppelt werden, verändert sich nicht nur das Verständnis von Sozialität und Agency, sondern auch die Dominanz des Anthropozentrismus erfährt durch den Blick auf die technisch-mediale Verfasstheit von Tieren und ihr Eingebundensein in sozio-technische Assemblagen eine Einschränkung.
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PDF, Tyska, 2020204 kr
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Nicht nur bedingt durch den Ersten Weltkrieg, sondern auch aus anderen biografischen Gründen findet sich im Expressionismus häufig der Fall eines frühen Tods der Künstler*innen. Doch auch in der Kunst und Literatur des Expressionismus ist der Tod ein wiederkehrendes Thema – sei es, dass Expressionist*innen ihren eigenen Tod als Möglichkeit behandeln, gescheiterte Suizidversuche künstlerisch fruchtbar machen oder sich angesichts von Krieg und Straßenkämpfen mit dem Tod beschäftigen. Daneben gibt es ebenso Aktualisierungen von Motivtraditionen, wie z.B. des Salome-Stoffs.Freilich ist die häufig bemerkte ''Todessehnsucht'' der Expressionist*innen etwas, das sie mit den Künstler*innen der Jahrhundertwendezeit gemeinsam haben – was umso mehr die Frage nach Unterschieden in der Thematisierung und ästhetischen Strategien provoziert. Hinzu kommt, dass die Todesthematik im Expressionismus nicht selten an Gewalt geknüpft ist: Gewaltverbrechen – gerade zwischen den Geschlechtern – sind ebenso ein häufiges Motiv wie die (idealisierte) Auseinandersetzung mit Kriegsgräueln. Allerdings setzen sich die Werke durchaus auch mit traditionellen und religiösen Todesvorstellungen wie dem Totentanz auseinander.Das zwölfte Heft von Expressionismus zeichnet die expressionistische Beschäftigung mit dem Tod anhand von Fallbeispielen vor allem aus der bildenden Kunst und der Literatur nach. Damit werden einerseits bekannte Werke neu perspektiviert, andererseits neue Schlaglichter auf eher vergessene Künstler*innen geworfen.
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PDF, Tyska, 2023179 kr
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Der blaue Planet müsste eigentlich 'Wasser' heißen und nicht 'Erde', ist er doch zu zwei Dritteln von diesem Element bedeckt. Zudem beinhaltet der ozeanische Raum etwa 90 % des gesamten Biosphärenvolumens. So hat Steve Mentz kürzlich gefordert, die derzeitige Epoche nicht mehr Anthropozän, sondern wahlweise "Okeanocene", "Aquacene", "Thalassocene" oder einfach "Ozean" zu nennen. 'Ozean' würde demnach sowohl den gegenwärtigen planetarischen Ort als auch die gegenwärtige planetarische Zeit bezeichnen.In der Wissenschaftslandschaft bilden sich seit einigen Jahren die Blue Humanities heraus – in akademischen Spielarten Critical Ocean Studies, Hydro-Criticism, Tidalectics oder Hydrofeminism –, die als neue, interdisziplinäre Forschungsrichtungen die Weltmeere in den Blick nehmen. Das geschieht allerdings meist ohne in spezifischer Weise die maritimen Tiere zu betrachten.Dabei liegt im Wasser nicht nur der Ursprung des tierlichen Lebens, sondern es wimmelt in jedem Tropfen Meerwasser nur so von animalen Entitäten und Potenzialitäten. Ozeane sind daher immer sympoietische Ökosysteme für tierliche und nicht-tierliche Ko-Existenzen und Ko-Kreationen und können weder auf ihre Funktionen als Klimastabilisatoren, CO2-Lager, Sauerstoff- und Nahrungsmittelproduzenten noch als Bühne für rein menschliche Dramen von beispielsweise Schiffbruch, imperialer Eroberung und weltumspannendem Handel reduziert werden.Diese Ausgabe von Tierstudien ist deshalb ganz den Tieren gewidmet, denen der Ozean Lebensraum ist, und stellt einen ersten Versuch tiersensibler Blue Humanities dar. Es stehen Wale, Haie, Oktopoden, Hummer, Austern, Korallen, Aale, Störe und Albatrosse im Fokus der wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge. Dabei geht es um fluide Naturecultures, die Biodiversität der Meere, Walgesang, Haifischbecken, die Plastikverschmutzung der Ozeane, Korallensterben, Hochseefischerei, feministische Kinship-Verhältnisse mit Meeressäugern, das aquatisch Imaginäre und die Denkfigur des Tentakulären. Sie beleuchten u.a., wie Kunst, Film, Literatur, Computerspiel und Musik für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner*innen sensibilisieren.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Katahrina Alsen, Raj Sekhar Aich / Tabea Weber, Martin Bartelmus, Robert Bauernfeind, Andrea Diederichs, Christina Gruber, Thomas Hawranke / Tabea Weber, Christian Hoiß, Nina Schüchter und Martin Ullrich.Mit künstlerischen und essayistischen Beiträgen von Alexis Pauline Gumbs, Sarah Heuzeroth, Courtney Mattison, Nicole Schuck und Shimabuku.
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PDF, Tyska, 2024179 kr
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Dieser Band von Tierstudien beleuchtet den Begriff, das Konzept, das Phänomen sowie die Praxis der Arbeit in Bezug auf nichtmenschliche Tiere. Es geht um die Arbeit von Tieren, mit Tieren und für Tiere, z.B. als Subsistenzarbeit, Lohnarbeit, Erwerbsarbeit, Fronarbeit, Sklavenarbeit, Gastarbeit, Mitarbeit, emotionale Arbeit, entfremdete Arbeit, Kollaboration, Charity- oder Care-Arbeit.Tiere produzieren für sich selbst und für andere. Sie sind instinktiv, gezwungenermaßen oder freiwillig tätig, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder um von Menschen eine Lebensberechtigung zugesprochen zu bekommen. Die meisten Säugetiere arbeiten in der Landwirtschaft, im Transportwesen, im Medizinsektor, in der Unterhaltungsindustrie, bei der Polizei, beim Militär oder in Privathaushalten. Manche Tiere steigern durch ihre bloße Anwesenheit menschliche Produktivität, z.B. wenn sie im Klassenzimmer oder Büro zur Verbesserung des Arbeitsklimas eingesetzt werden.Dennoch existiert die Auffassung, dass Tiere nicht wirklich arbeiten. Tierliche Tätigkeit und Produktion werden selten als Dienst, Leistung oder Werk gewürdigt, weil ihnen vorgeblich keine bewusste Überlegung vorangeht. Tiere werden vielmehr oft als Kapital betrachtet bzw. als auszubeutende Ressourcen. Allein dadurch sind sie untrennbar in die Abläufe einer kapitalistisch verfassten Welt eingebunden.Die Beiträge beschäftigen sich u.a. mit streikenden Eseln, der Rolle von Jagd- und Gesellschaftshunden im Mittelalter, mit Bibern als Ökosystemingenieur*innen, Fürsorge in der Tiermedizin, dem Arbeitsbegriff in verschiedenen Reitweisen, Cochenilleschildläusen als Arbeiter*innen, der Poetisierung der Arbeitsleistung von Tieren in der Kinderliteratur und der Betrachtung sogenannter Nutztiere im Kunstunterricht. In künstlerischen Beiträgen werden tierliche Fürsorgearbeit im Krieg, eine Spürhundestaffel in Malawi und eine Aktualisierung des Kommunistischen Manifests für Tiere vorgestellt, aber auch die Werkzeuge, mit denen sogenannten Nutztieren zu Leibe gerückt wird.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Martin Bartelmus, Charlotte E. Blattner / Leonie M. Bossert, Marc Bubeck / Anna K. E. Schneider, Kendra Coulter, Martin Gabriel, Fabian Holzinger, Marcello Pocai, Alix Ricau, Oliver Schnoor, Tom Ullrich / Anne Heimerl und Simone Wagner.Mit künstlerischen Beiträgen von Marta Bogdańska, Julia Gunther, Terike Haapoja und Timo Stammberger.