Julia Rhyder untersucht in dieser Arbeit das Heiligkeitsgesetz (Lev 17-26) und die Frage nach der Kultzentralisation in der Perserzeit. Sie zeigt, dass Lev 17-26 die Vorstellung der Kultzentralisation nicht als etablierte Norm voraussetzt, sondern ein eigenständiges Verständnis von einem Zentralheiligtum, standardisierten Ritualen und einem hegemonialen Priestertum entwickelt.