Die Kathedrale von Lausanne und ihr Marienportal im Kontext der europäischen Gotik
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Festschrift Für Karl Stackmann Zum 80. Geburtstag
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Studien Zu Den Sieben Weisen Meistern
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Zur Göttinger Schulliteratur in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts
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Zur neueren Methodengeschichte der germanischen Philologie. Freiburger Colloquium 1997
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Freiburger Colloquium 1996
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Ergebnisse des Troisième Cycle Romand 1994
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Die Bibliothek Des Franziskanerklosters in Freiburg/Schweiz. Akten Der Tagung Des Mediävistischen Instituts Der Universität Freiburg Vom 15. Oktober 1993
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Früh- und hochgotische Architektur in der Westschweiz (1170-1350)
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Strategien der Inszenierung und Funktionalisierung von Texten in Luzern und Bern am Ende des Mittelalters
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Fortschrittsverweigerung und Fortschrittsbewusstsein im Mittelalter
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Deutsche Judithdichtungen vom 12. bis zum 16. Jahrhundert
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Bedeutungen von 'compassio' um 1200 und die Poetik des Mit-Leidens im 'Parzival' Wolframs von Eschenbach
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Im Verlauf des 11. Jahrhunderts fordert das Papsttum zunehmend eine universale Zuständigkeit für jeden Christen. Wenn auch dieses Programm nicht vollständig realisiert wurde, so ist es doch das erfolgreichste Beispiel herrschaftlicher Raumerfassung im mittelalterlichen Europa.
Bis an die Peripherie des Okzidents und auch darüber hinaus bildeten sich geordnete Strukturen der Kommunikation und der Kontaktaufnahme. Die Ausbreitung neuer Rechtsnormen, die Durchsetzung der päpstlichen Delegationsgerichtsbarkeit, die Reformanstöße durch Synoden und Päpste, das Wirken von Legaten und anderen päpstlichen Beauftragten und die politischen Aktivitäten der Päpste waren Instrumente der raumerfassenden Wirkung. Die zentralisierenden Instanzen traten indes in Konkurrenz zur Ausbildung von Netzwerken, so dass Hierarchie durch sich selbst organisierende Beziehungsmuster teils gefestigt, teils ergänzt, teils aber auch geschwächt wurde. Störungen der Kommunikation, die durch nationale Antagonismen und durch politische Rivalitäten hervorgerufen wurden, bedrohten die Einheit. Die Probleme verschärften sich, als am Ende des Mittelalters durch die erfolgreiche Etablierung einer Gegenkirche in Böhmen die Einheit grundsätzlich in Frage gestellt wurde.
Der Sammelband behandelt diese Thematik in mehreren Beiträgen, wobei vor allem die Organisation der päpstlichen Gewalt, die rechtlichen Verfahren und die Kommunikationswege religiöser Vorstellungen untersucht werden. Basierend auf einem kommunikationshistorischen Ansatz untersuchen die Beiträge Wege und Barrieren des Informationsaustausches in einer Kirche, die sich als universale Instanz sah und diesen Anspruch mühevoll durchzusetzen versuchte.
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Die Studie erschließt die älteste erhaltene deutschsprachige Briefsammlung, die Briefe des Weltpriesters Heinrichs von Nördlingen an die Dominikanerin Margaretha Ebner aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts. Die in der Studie geleistete Lektüre der Briefe als geistliche Sendschreiben mit teilweise mystagogischem Charakter wird ergänzt durch die Rekonstruktion ihrer Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte sowie die Einordnung in ihren mystischen Kontext (Mechthild von Magdeburg, Heinrich Seuse u. a.). Es handelt sich um eine eindrucksvolle kulturhistorische Untersuchung, die die Funktion literarischer Kommunikation für religiöse Selbstdeutung herausarbeitet.
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Sprichwörter und Exempla sind zwei literarische Gattungen, die sich während des gesamten Mittelalters parallel entwickelten. Zwischen ihnen kam es häufig zu Wechselwirkungen, denn sie waren an den gleichen Diskursen beteiligt: Aufgrund ihrer großen Beliebtheit breiteten sich beide Formen in beinahe allen Bereichen der mittelalterlichen Kultur aus. So griff man in der Rechtsprechung, der Philosophie, der Theologie, der Geschichtsschreibung und in der didaktischen wie fiktiven Literatur auf Sprichwörter und Exempla als Hilfsmittel zur Argumentation zurück. Dieser Facettenreichtum rechtfertigt den interdisziplinären Ansatz dieses Bandes. Das Freiburger Colloquium 2007 hat zu diesem Zweck Mittellateiner, Romanisten, Germanisten und Historiker vereint, um diese Entwicklung aus verschiedenen Gesichtspunkten zu untersuchen. Herausgearbeitet werden die beiden Traditionsstränge sowohl in der lateinischen Literatur als auch in der volkssprachigen der romanischen und germanischen Sprachen, die in ihrem Ganzen die geistige Einheit des mittelalterlichen Europas offenbaren.
Les proverbes et les exempla sont deux traditions littéraires qui se développèrent indépendamment durant tout le Moyen Age, même si elles maintinrent une étroite liaison l’une avec l'autre. L’apparition aussi bien de proverbes que d’exempla dans les mêmes discours suscita de tels entrecroisements et contacts. La popularité de ces formes contribua à les asseoir dans tous les domaines de la culture médiévale: le droit, la philosophie, la théologie, l’histoire et enfin la littérature doctrinal et de fiction eurent tous recours aux proverbes et aux exempla pour appuyer leurs arguments. Cet aspect multifacétique justifie l’approche interdisciplinaire que propose ce volume. Le Colloque Fribourgeois 2007 a voulu répondre ainsi aux différentes questions que pose cette problématique. Dans ce but, une série de spécialistes (latinistes, romanistes, germanistes, philologues et historiens) ont été réunis afin d’étudier ces traditions depuis plusieurs points de vue. Le résultat n’est autre qu’un ouvrage offrant une approche interdisciplinaire à deux traditions qui, dans leur ensemble, démontrent l’unité spirituelle de l’Europe médiévale.
Scriptorium Und Bibliothek Des Dominikanerinnenklosters St. Katharina St. Gallen
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Dieses Buch befasst sich mit der spirituellen Identität der Nonnen des niedersächsischen Frauenklosters Heiningen in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Es stützt sich auf eine Gruppe von Handschriften, die im Zuge der windesheimischen Reformierung des Chorfrauenstifts entstanden und die textlichen Grundlagen der Seelsorge und die neuen liturgischen Gewohnheiten festhielten. Im Zentrum steht einerseits das Kompendium eines Seelsorgers, das in der fruchtbaren Spannung zwischen der Sicherung von Grundlagen und dem Bemühen um ihre Aktivierung steht, um das Vermitteln der Texte, das sie erst zu lebendigem Besitz und integralem Bestandteil der „forma vivendi“ werden lässt. Der Codex repräsentiert damit ein Bewusstsein, das Seelsorger und Frauen verbindet, und ein gemeinsames Arbeiten an der Festigung der verbindenden Identität, die ganz im Sinne der informacio weitergegeben und zugleich gelebt werden soll.
Andererseits werden hier Auszüge aus dem Heininger „Ordinarius“ und die vollständige „forma investiendi“, die Liturgie der Aufnahme der Novizinnen und der Profess mit ihren Gesängen einschliesslich der Notationen, erstmals ediert und abgebildet und im Zusammenhang der Ausbildung und der Lebensform der Nonnen untersucht.
University Master of the 13th Century
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Dieses Buch handelt vom Schreiben bei Baudri de Bourgueil, Gervasius von Tilbury, Otto von Freising, Rudolf von Ems und Ulrich von Liechstenstein. Was ihre Texte verbindet, ist ihr Status in dem Spannungsfeld, das die Begriffe Schreiben, Bildung und Gespräch umreissen. Die Texte liegen schriftlich vor, doch sind sie damit nicht zur Ruhe gekommen: Sie setzen einen Umgang mit ihnen voraus und fordern ihn explizit ein, der ihnen bei allem Bemühen um ihre Form und ihre Aufzeichnung – paradoxerweise – etwas Ephemeres verleiht und doch zugleich erst ihre Wirkung sichern, ihr Dauer verleihen soll: Sie verlangen nach verschiedenen Formen der Mündlichkeit, nach Erschliessungsleistungen unter verschiedener Beteiligung, und ihre Autoren erwarten erst von dieser Aktivierung der Texte im 'Gespräch' den Beitrag zur Veränderung des (oder der) Rezipienten, zu dieser oder jener Art von Bildung ('informacio'), die sie intendieren. Diese Texte faszinieren also unter dem Gesichtspunkt der in ihnen angelegten Möglichkeiten, je neu in durch sie ausgelöster Rede aufzugehen, sich (vorübergehend) entbehrlich zu machen und so zu Medien zu werden. Die so verstandenen 'medialen Absichten' der Autoren stehen im Fluchtpunkt des Buchs.