Empirische Forschung in den gesellschaftswissenschaftlichen Fachdidaktiken – serie
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16 produkter
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Häftad, Tyska, 2016
448 kr
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Kompetenzzuwachs im Politikunterricht wird durch kompetenzorientierten Unterricht besser erreicht als durch herkömmlichen Unterricht. Zu diesem Ergebnis kommt die Interventionsstudie mit 1071 Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse. Die Studie zeigt die empirischen Zusammenhänge zwischen politischem Informationsverhalten, verschiedenen Selbstkonzepten und politischem Wissen. Zudem stellt sie heraus, dass die Wirkung des Politikunterrichts durch verschiedene motivationale Einflussfaktoren verbessert werden kann und zeigt eine Unabhängigkeit von Partizipationserfahrung und Wissen.
Häftad, Tyska, 2017
448 kr
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Christian Tatje untersucht zum einen die tatsächliche Nutzung (Häufigkeit und Funktionen) vom Politikschulbuch und dessen Bestandteile durch Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler (vor, während und nach dem Unterricht). Zum anderen analysiert der Autor, wie die Schulbücher und ihre EU-Kapitel von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften bewertet werden. Dabei konnte eruiert werden, dass Politikschulbücher nach wie vor eine bedeutende Rolle im Unterricht spielen – keine der 52 befragten Klassen arbeitete gänzlich ohne Schulbuch. Neben deskriptiven Analysen wurden latente Regressionen zum Einfluss von Hintergrundvariablen und verschiedenen Lehrer- bzw. Schülerdispositionen durchgeführt.
Häftad, Tyska, 2017
546 kr
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Die Studie von Katrin Hahn-Laudenberg zeigt die Möglichkeiten zur Erfassung konzeptuellen politischen Wissens und seiner Veränderungen mit Concept-Maps sowie mit Multiple-Choice-Tests. Darüber hinaus prüft die Autorin den Einsatz von Concept-Maps für das Erkennen typischer Alltagsvorstellungen zur Demokratie in Deutschland. Grundlegendes Wissen zu Demokratie ist eine wichtige Voraussetzung, um politische Entwicklungen und Entscheidungen verstehen zu können und sich an demokratischen Prozessen zu beteiligen.
Häftad, Tyska, 2017
475 kr
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Die Beiträge dieses Sammelbandes beschreiben die Besonderheiten und die Gemeinsamkeiten der Fachdidaktiken für das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld (Geographie, Geschichte, Politik, Berufs- und Wirtschaftspädagogik). Sie stellen Ergebnisse evidenzbasierter Forschung in den Fachdidaktiken der Gesellschaftswissenschaften dar. Die fachdidaktische Forschung bietet neue Möglichkeiten einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit, die ausgelotet werden.
Häftad, Tyska, 2017
497 kr
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Die Ergebnisse der quasi-experimentellen Interventionsstudie von Barbara Reichhart zeigen, dass die befragten Grundschullehramtsstudierenden geringe motivationale Orientierungen hinsichtlich politischer Bildung im Sachunterricht aufweisen. Zudem konnte gezeigt werden, dass bei den befragten Studierenden vor allem konstruktivistische Überzeugungen nachweisbar sind. Die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen der Studierenden konnten durch eine Intervention in Form eines einsemestrigen Seminars positiv verändert werden. Keine Veränderungen wurden hingegen beim Interesse der Studierenden an politischer Bildung erzielt.
Häftad, Tyska, 2018
546 kr
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Marc Motyka untersucht die Potenziale des Mediums Computerspiel für den Politikunterricht aus einer instruktionstheoretischen Perspektive. Im Zentrum dieses Bestrebens steht eine experimentelle Vergleichsgruppen-Untersuchung mit drei Messzeitpunkten zu den Auswirkungen des digitalen Lernspiels ‚Food Force‘ auf den Wissenserwerb, die Motivation sowie die Einstellung von Lernenden der neunten Klassenstufe. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass im Medium Computerspiel ungenutzte didaktische Potenziale stecken. Dies trifft insbesondere auf das Fach Politik zu, für das bereits viele digitale Lernspiele vorliegen.
Häftad, Tyska, 2019
497 kr
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Dorothee Gronostay untersucht das Potential argumentativer Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht (z.B. kontroverser Diskussionen) zur kognitiven Aktivierung der Schülerinnen und Schüler. In drei empirischen Teilstudien werden Sequenzmuster argumentativer Abwägung identifiziert, Wirkungen eines fachspezifischen Argumentationstrainings auf die Diskussionsqualität geprüft sowie Effekte von Persönlichkeitsmerkmalen und zugewiesenen Diskussionspositionen (pro/kontra) auf die Diskussionsbeteiligung und persönliche Position der Schülerinnen und Schüler zu einer politischen Streitfrage untersucht. Die Autorin stellt vielfältige Bezüge zur Unterrichtspraxis her und leitet aus den Ergebnissen auch unterrichtspraktische Implikationen ab.
Häftad, Tyska, 2019
461 kr
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Im wissenschaftlichen Diskurs über politische Bildung lässt sich seit etwa dreißig Jahren eine starke Betonung empirischer Forschung feststellen. Durch die Entwicklung systematischer empirische Forschung hat sich zugleich die Frage nach der theoretischen Begründung der Politikdidaktik neu gestellt. Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes untersuchen die Wissensvermittlung als eine Hauptaufgabe des Politikunterrichts. Sie verbinden sie mit individuellen Merkmalen wie der Motivation, unterrichtlichen Determinanten wie der Unterrichtsqualität und Kontextfaktoren wie dem Migrationshintergrund. Die theoretischen und empirischen Entwicklungen haben zu einer Ausdifferenzierung der Politikdidaktik und zu einem neuen Blick auf die Praxis des Politikunterrichts geführt.
Häftad, Tyska, 2020
694 kr
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Marcel Mierwald untersucht die Effekte von Lernmaterialien in einem Geschichtsprojekt zur Wissenschaftsvermittlung im Schülerlabor. Dabei steht die Frage im Fokus, wie sich die Arbeit mit unterschiedlich wissenschaftsnahen Lernmaterialien auf die schriftlichen Argumentationen und die epistemologischen Überzeugungen von Schüler/-innen auswirkt. In einer Interventionsstudie werden hierfür die Lernmaterialien systematisch variiert: wissenschaftliche Printdokumente vs. nachträglich vertonte Audiodokumente vs. Geschichtslehrbuch. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Potenziale der Lernmaterialien zur Förderung der historischen Argumentationsfähigkeit und zur Entwicklung von epistemologischen Überzeugungen in der Domäne Geschichte auf.
Häftad, Tyska, 2022
663 kr
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In der vorliegenden Studie wird ein Messinstrument zur Erfassung einer politikdidaktischen Planungskompetenz bei angehenden Politiklehrer*innen entwickelt und validiert. Der Fokus liegt auf dem Aspekt der Planung und Entwicklung kompetenzorientierter politischer Lernaufgaben im Verlauf des Praxissemesters von Lehramtsstudierenden im Fach Politik/Sozialwissenschaften. Frank Eike Zischke entwickelt eine Textvignette, die Merkmale einer kompetenzorientierten Planung von politischem Fachunterricht und speziell politischen Lernaufgaben berücksichtigt. Die Resultate der durchgeführten Pilotstudie zeigen, dass sich eine politikdidaktische Planungskompetenz in Abgrenzung zum sozialwissenschaftlichen Professionswissen erheben und modellieren lässt. Zudem deuten die Ergebnisse auf eine Zunahme an Planungskompetenz bei Studierenden im Verlauf des Praxissemester hin. Damit liegen für das Fach Politik/Sozialwissenschaften erstmals evidenzbasierte Ergebnisse zur politikdidaktischen Planungskompetenz im Kontext des Praxissemesters vor.
694 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Anja Schmidt thematisiert in diesem Buch politikdidaktische Setzungen und Modelle der politischen Argumentations- und Urteilskompetenz unter Bezug auf den theoretischen und empirischen Stand der Fachdidaktik. Die Autorin geht der Frage nach, ob sich theoretische und empirische Lücken ("gap of judgement") in der politischen Argumentations- und Urteilsfähigkeit finden und untersucht die belastbare empirische Bewährung eines aktuellen Theoriemodells der politischen Urteilskompetenz.
743 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Dieses Buch leistet einen empirischen Beitrag zur Aufklärung der Bedeutung von Motivation im Politikunterricht und fokussiert auf das Selbstkonzept als motivationale Voraussetzung für politisches Lernen. An einer Stichprobe über 1324 Realschüler*innen der neunten Jahrgangsstufe untersucht Natalie Grobshäuser den Zusammenhang zwischen dem Selbstkonzept und dem Fachwissen im Politikunterricht. Dabei wird das Selbstkonzept als mehrdimensionales Konstrukt in vier Facetten aufgefächert und als Einflussfaktor auf das politische Fachwissen modelliert. Zur Messung des Fachwissens wird ein Kompetenztest eingesetzt und durch Raschskalierung ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen bedeutsame Effekte der Selbstkonzept-Facetten: sowohl außerschulische als auch fachspezifische Einschätzungen der Schüler*innen über ihre Fähigkeiten in der Begegnung mit dem Politischen bedeuten ein Mehr an politischem Fachwissen.
Häftad, Tyska, 2022
792 kr
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Die vorliegende empirische Studie ist im Kontext des interdisziplinären Forschungsprojekts SchriFT II (Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen) entstanden und befasst sich im Rahmen einer quasi-experimentellen Interventionsstudie mit der Wirksamkeit einer textsortenbasierten Schreibförderung im Politikunterricht der Jahrgangsstufen sieben und acht an Gesamtschulen in NRW. Ausgangspunkt sind der textsortenbasierte Lehr-Lern-Zyklus als übergreifendes Interventionskonzept, das (schriftliche) Politische Urteil als fachspezifische Textsorte sowie das Konzept durchgängiger Sprachbildung mit dem Ziel, sprachliches und fachliches Lernen gleichermaßen zu fördern.Neben Interventionseffekten zeigen die Ergebnisse u.a., wie Schüler*innen schriftliche Urteile verfassen und, welche Faktoren einflussreich auf das fachspezifische Schreiben sind.
Häftad, Tyska, 2023
792 kr
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Kann ich ein Fach unterrichten, das ich nicht studiert habe? Vor dieser Herausforderung stehen Lehramtsstudierende und Lehrkräfte in nicht weniger als 13 Bundesländern, in denen Verbundfächer wie Gesellschaftslehre auf dem Stundenplan stehen. Statt die (Un-)Möglichkeiten des fächerübergreifenden Unterrichtens theoretisch gegenüberzustellen, wird empirisch mit einem eigens für das Fach Gesellschaftslehre entwickelten Messinstrument den Fragen nachgegangen, inwiefern Lehramtsstudierende und Lehrkräfte von ihren fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Kompetenzen überzeugt sind. Erstmals werden in einer breit angelegten quantitativen Untersuchung zentrale Facetten der professionellen Handlungskompetenz von (angehenden) Lehrkräften in den Blick genommen. Die Ergebnisse überraschen: Angesichts der Herausforderung, in weiten Teilen fachfremd unterrichten zu müssen, verfügen die Befragten insgesamt über hohe fachdidaktische Selbstwirksamkeitserwartungen und schätzen ihr Fachwissen als fundiert ein. Genauere Analysen verraten aber auch, dass der Glaube an die eigenen Fähigkeiten abnimmt, je weiter sich die Herausforderungen von der eigenen Expertise entfernen.
Häftad, Tyska, 2023
532 kr
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In diesem Open-Access-Buch werden mithilfe der forschungsleitenden Frage: „Wie ist Geographieunterricht angesichts des Zentralabiturs möglich?“ die Auswirkungen der Einrichtung beziehungsweise funktionalen Umdeutung des Zentralabiturs in den Bundesländern untersucht und systemtheoretisch interpretiert. In einer quantitativen Studie wird gezeigt, dass die Standardisierungsbemühungen der Bildungspolitik durch die Umsetzung in der Schulorganisation zu standardisierten Zentralabiturprüfungsaufgaben auf der Ebene der Bundesländer führen. In einer qualitativen Interviewstudie werden die Möglichkeiten von Geographielehrer_innen nachvollzogen, angesichts des Zentralabiturs zu handeln. Die Ergebnisse beleuchten das Zusammenspiel von Zentralabitur, Unterricht und unterrichtlichen Klausuren und die Rolle von Akteur_innen. Die individuellen Handlungsphänomene divergieren, dennoch können Typen identifiziert werden, die sich hinsichtlich der Intensität und der Frequenz der schulischen Gestaltungunterscheiden. Die systemtheoretische Interpretation der empirischen Ergebnisse kommt zu dem Ergebnis, dass der Unterricht – und damit das Erziehungssystem als Ganzes – durch Selbst- und Fremdbeschränkung sowie durch Konkurrenz von Vermittlung/Aneignung und Selektion gefährdet ist.
792 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Zwar ist die Relevanz von Pluralismusorientierungen von Schüler/-innen in der politikdidaktischen Diskussion unstrittig, doch zeigten sich deren Operationalisierungsansätze bisher undifferenziert und unspezifisch. Mit der vorliegenden PlurOS-Studie ist es gelungen, ein empirisches Erhebungsinstrument vorzulegen, mit dem die Pluralismusorientierungen erhoben werden können. Zentral ist dabei die Differenzierung der Ebenen des sozialen Nahraums und des politischen Systems. Beide Einstellungsebenen konnten als separate Konstrukte modelliert und ihre empirische Unterscheidbarkeit bestätigt werden. Insgesamt ergibt sich eine Facettenstruktur, die unterschiedliche Facetten des Pluralismus als Einstellungsobjekte fokussiert. Dabei werden die Wert-, die Struktur- und die Performanzebene der pluralistischen Demokratie berücksichtigt. Mit dem vorliegenden Erhebungsinstrument konnten zudem empirische Zusammenhänge von Pluralismusorientierungen und soziodemographischen Hintergrundvariablen der Schüler/-innen untersucht werden.